Redaktions-Praktikum

In einem sechsmonatigen Praktikum gewähren wir einen ersten Einblick in den Journalismus. Dabei wird der Schreibpraxis ein besonderes Gewicht beigemessen. Der Einsatz ist ressortübergreifend, die Themen betreffen sowohl Wirtschaft, Tourismus, Politik, wie auch Kultur, Gesellschaft und Sport. Zu den weiteren Aufgaben gehören Fotografieren, Redigieren von eingesandten Beiträgen, teilweise Mithilfe in der Produktion der Zeitungsseiten und die Bewirtschaftung der Online-Version.

Nächstmöglicher Praktikumsbeginn: Juli 2017
 

Am Schweizer Medienpreis von Ende April 2014 stand der Lokaljournalismus im Zentrum. Haben Lokalzeitungen überhaupt eine Zukunft? Welche Berufsperspektive bietet das Lokale? Und um was geht es beim Konzept der "Lesernähe"? Lesen Sie die Beiträge dazu aus Edito + Klartext Medienmagazin (www.edito.ch).
 

 

Ehemalige Praktikantinnen und Praktikanten berichten über ihre Erfahrungen beim "Frutigländer":

"Nach einem intensiven und spannenden Radiopraktikum glaubte ich nicht daran, das dort Erlebte je übertreffen zu können. Vom  schnelllebigen Rundfunk zu einer Lokalzeitung im Alpenland – würde es dort nicht auf Dauer langweilig, monoton? „Weit gefehlt!“, muss ich nach sechs Monaten sagen. Sechs Monate, in denen das Schreiben von Texten zu meiner täglichen Praxis gehörte – manchmal mit viel Zeit für Recherche, an anderen Tagen unter Zeitdruck. Dabei bekam ich stets wichtige Tipps und faires Feedback von einem tollen Team, in dem die Kommunikationswege kurz und die Hierarchien flach sind.

Ob ich auf zwei Rädern eine Fatbike-Piste hinunterrollte, an Gemeindeversammlungen finanzpolitisches Vokabular lernte oder aussergewöhnliche Menschen portraitierte: stets erweiterte ich meinen Horizont. Und genau das fasziniert mich am Journalismus und am vielfältigen Frutigland. Einmal bekam ich sogar eine ganze Seite für einen Artikel und Kommentar zum Thema Sterbehilfe. Auch Glossen durfte ich von Beginn an schreiben.  Regelmässiges Redigieren, Fotografieren und das Layouten von Zeitungsseiten vervollständigten schliesslich das hier erlernte Handwerk. Dass man überdies auch als Stagiaire fair bezahlt wird, hebt das Praktikum beim „Frutigländer“ noch mehr von anderen ab.

Lokaljournalismus gilt als Königsdisziplin in seiner Branche – zu Recht. Jeder, der ernsthaft an Medien interessiert ist, sollte mindestens einmal Station in einer Redaktion wie der des „Frutigländers“ machen."

Bianca Hüsing
Master of Arts (M.A.) in Philosophie
Praktikum beim Frutigländer vom 1. Januar 2016 - 30. Juni 2016

 

"Ich wusste nicht genau, was mich hier im Oberland erwarten würde, als ich mich am ersten Tag meines Praktikums in der „Frutigländer“-Redaktion meldete. Ich hatte so meine Vorstellungen von einem Praktikumsalltag – Kopien für Redaktoren machen gehörte auch dazu.

Stattdessen gab es Lokalpolitik, Lokalwirtschaft, Lokalgewerbe und Lokalkultur – und das vom ersten Tag an. Für den Kaffee ist jedes Redaktionsmitglied selber verantwortlich, ebenso für selbige Kopien oder sonstige Besorgungen. Stattdessen begann das Praktikum für mich mit einem Crashkurs in den verschiedenen Computersystemen und einem ersten konkreten Auftrag im Feld. Bereits wenige Wochen später stand mein Name dann zum ersten Mal auf der Front.

Der „Frutigländer“ bietet seinen Praktikanten viel – abgesehen von Schreibaufträgen in spannenden Themen bietet sich auch die Möglichkeit, Erfahrungen im Layouten und Fotografieren zu sammeln. Zudem übernimmt der oder die Stagiaire von Beginn weg viel Verantwortung, liegen doch Frontteaser, Schlagzeilen und der gesamte Internetauftritt in seinen oder ihren Händen. Wer beim „Frutigländer“ das Handwerk lernt, ist auch bei anderen Zeitungen gut aufgehoben. Ehemalige Praktikanten arbeiten heute in den verschiedensten Bereichen – und manche sind dem „Frutigländer“ auch treu geblieben. Ich zum Beispiel."

Sandra Buol
Master of Arts (M.A.) in deutscher und englischer Literaturwissenschaft
Praktikum beim Frutigländer vom 1. August 2014 - 31. Januar 2015

 

"Der «Frutigländer» könnte manchen Skeptiker des Lokaljournalismus vom Gegenteil überzeugen. Die Themen sind nicht belanglos, sondern vielfältig. Und sie sind wichtig, weil es sich nicht selten um Herzensangelegenheiten der Einwohner handelt. Die Redaktion ist dabei professionell organisiert und besitzt mit sieben Köpfen eine optimale Grösse. So optimal, dass ich als Stagiaire Einblicke in die verschiedensten Gebiete erhielt: Ich konnte recherchieren, schreiben, fotografieren, redigieren und layouten. Und die Webinhalte füllten sich auch nicht von alleine. Ehe ich mich versah, verfasste ich bereits Frontstories – inklusive Kommentar. So etwas wäre auf einer grösseren Redaktion wohl unmöglich gewesen. Mit diesem Praktikum im Rücken fühle ich mich nun umso bereiter, meinen Master an der Uni in Angriff zu nehmen. Und die wissenschaftlichen Arbeiten in Zukunft mit einem gewissen «journalistischen Touch» ein bisschen leserfreundlicher zu schreiben."

Benedikt Bucherer
Bachelor in Deutsch und Englisch
Praktikum beim Frutigländer vom 1. Februar - 31. Juli 2014

 

"Das «Frutigländer»-Praktikum ist ein Crashkurs für alle die glauben, Journalismus sei ihr Ding. Ein kompetentes und hilfsbereites Team und die Möglichkeit verschiedene Aspekte der Redaktionsarbeit kennenzulernen, werden Dir helfen den Weg im Medienbusiness zu machen, sei es mit kleinen oder mit grossen Geschichten."

Gabriel Knupfer
Bachelor of Arts in History
Praktikum beim Frutigländer vom 1. Juli 2013 - 16. Januar 2014

 

"Als Praktikantin ins Berner Oberland? Über Lokales schreiben? Ehrlich gesagt: Wegen dieses Entschlusses wurde ich anfangs von anderen Studenten belächelt. Aber die drei Monate waren ideal, und ich lernte weit mehr, als ich gedacht hätte. Die Redaktion ist natürlich kleiner als eine städtische, aber das ist ein Vorteil, denn so erhält man von Anfang an die Möglichkeit, am Produktionsprozess beteiligt zu sein und über die wichtigen Themen zu schreiben. Obwohl dieses mein erstes Praktikum war, konnte ich bereits nach kurzer Zeit Artikel auf der Frontseite publizieren. Deshalb kann ich ein Praktikum im Frutigländer all jenen weiterempfehlen, die sich gerne an die verschiedensten Themen heranwagen und ausprobieren wollen, ob ihnen das Schreiben über aktuelle wirtschaftliche, politische und soziale Geschehnisse liegt."

Fabienne Gsponer
Bachelor in Kulturwissenschaften mit Major Ethnologie
Praktikum beim Frutigländer vom 1. Mai - 31. Juli 2013

 

"Das Praktikum beim Frutigländer ermöglichte es mir, vertiefte Einblicke in die journalistische Arbeit zu bekommen und von Anfang an am gesamten Prozess der Zeitungsproduktion mitzumachen und eigene Artikel veröffentlichen zu können. Dabei schätzte ich vor allem die Vielseitigkeit: Vom Interview über die Reportage und das Feature bis zum Kommentar konnte ich viele Textsorten kennenlernen und mich, da es keine Ressorts gibt, mit allen möglichen politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und auch kulturellen Themen auseinandersetzen.

Wer neugierig ist, sich für viele Themenbereiche zu begeistern vermag und bereit ist Neues zu lernen, kann von der Arbeit beim Frutigländer viel profitieren und sich wertvolle Kenntnisse im Journalismus aneignen."

Barbara Luder
Master of Arts (M.A.) in Religion, Wirtschaft und Politik
Praktikum beim Frutigländer vom 3. Januar - 30. Juni 2013

 

"Was hat mir das Praktikum beim Frutigländer gebracht? Ich habe gelernt, auf Menschen - seinen es Bauern, Feuerwehrleute, Sportler, Politiker oder Unternehmer - zuzugehen und ihre Gedanken und Taten relativ vorurteilsfrei zu betrachten. In den sechst Monaten habe ich auch gelernt, unter Druck zu arbeiten und Deadlines einzuhalten. Sicherlich hat mich auch das selbständige Fotografieren weiter gebracht. Für meine anschliessende Anstellung bei NZZ Online war das Praktikum unabdingbar. Journalistische Erfahrungen und erste Publikationen waren für die Vorstellungsgespräche von Vorteil!"

Andras Jahn
Lizenziat in Sozialanthropologie, Nebenfächer: Soziologie und Neuste Geschichte
Praktikum beim Frutigländer vom 1. Januar - 30. Juni 2010

 

"Beim Frutigländer hatte ich die Gelegenheit meinen eigenen Schreibstil zu finden. Mir hat sehr gut gefallen, dass mir die Redaktion mit jedem Artikel mehr vertraut hat und ich immer mehr Verantwortung übernehmen konnte, bis ich am Endes des Praktikums weitgehend selbständig gearbeitet habe. Bei aller Autonomie wusste ich immer, dass die Redaktoren hinter mir standen und mir in schwierigen Situationen helfen würden.
Durch meine Zeit beim Frutigländer konnte ich die Arbeitsabläufe in einer Redaktion besser kennenlernen, mich stilistisch und technisch verbessern und so Selbstvertrauen für meine zukünftige Zeit als Redaktorin sammeln. Ich bin überzeugt, dass ich die anschliessende Festanstellung in einer Nachrichtenredaktion ohne die Erfahrung beim Frutigländer nicht erhalten hätte."

Martina Kobiela
Master of Arts (M.A.) in Politikwissenschaft, Medien- und Kommunikationswissenschaft und Journalistik
Praktikum beim Frutigländer vom 1. Juni - 30. November 2010


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