CURLING Beide Adelbodner Teams – Adelboden / Pfister und Adelboden / Jungen – stehen bei drei Ausscheidungsrunden an der Schweizermeisterschaft im Einsatz. Insgesamt sind 14 Teams dabei. Letztes Wochenende fand die erste Partie in Interlaken statt.
MICHAEL SCHINNERLING
Was für ein Auftaktspiel am Freitagnachmittag in der Curlinghalle Matten: Team Adelboden mit Skip Björn Jungen musste gegen das Team Adelboden mit Skip Mark Pfister antreten. In den ersten paar Ends machte es Jungens Mannschaft ihrem Gegner nicht leicht. Sie hielt gut gegen die offensive Spielweise des Teams Pfister stand. Letztlich sollte dies aber nicht reichen, und so verlor Team Jungen mit 6:0 nach 6 Ends. «Das Resultat stimmt nicht mit der Leistung von Björns Team überein, es ist zu hoch ausgefallen. Für uns dagegen ist es ein guter Start und gibt Sicherheit für die nächsten Spiele», so Simon Gempeler von Team Pfister im Rückblick.
Den Start verschlafen
Schon das nächste Spiel am Samstagmorgen lief nicht mehr wunschgemäss. «Wir haben den Start verschlafen und Bern Inter hat das ausgenutzt. Und das Spiel konnten wir nicht mehr zu unseren Gunsten drehen», erklärte Gempeler. Die nächsten beiden Spiele gegen Lausanne Olympique / Kim-Lloyd Sciboz und Genève Citadelle / Dimitri Boada wurden souverän gewonnen. Damit steht das Team nach der ersten Runde auf dem sechsten Rang. Es folgen noch zwei Runden im Januar in Arlesheim und Zug. Am Ende kommen die Besten sechs im Februar 2018 ins Finale. «Wir haben unser minimales Ziel erreicht: Wir wollten nur ein Spiel pro Wochenende verlieren. Björns Mannschaft sehe ich am Ende auch unter den letzten sechs und es wäre doch super, wenn wir in Flims gegeneinander spielen könnten», so Gempeler.
Der Coach hatte eine Vorahnung
«Die Vorbereitung für heute war nicht so optimal. Für uns ist nur wichtig, unter die ersten sechs zu kommen, um bei der Schweizermeisterschaft im Finale mitzuspielen. Die stärksten Teams sind für mich Bern Zähringer / Yannick Schwaller, Dübendorf Rossweid / Felix Attinger und Zug Arisco / Yves Hess», meint Robert Hürlimann, der das Team Pfister trainiert. In Flims werde im Februar um den Titel gekämpft.
Björn Jungen und sein Team waren nicht glücklich mit dem Verlauf. So verlor man knapp mit 8:7 gegen das Team Bern Inter Appatrade / Christian Bangerter. Noch stehen neun Spiele aus, und das Team kann seine Fehler im Training korrigieren. «Wir werden zusammen schauen, was nicht gut war, und dies ändern», so Björn Jungen. Am Donnerstag geht es zu einem Turnier nach Edinburgh (Schottland).
Resultate und Rangliste der Meisterschaft finden Sie in unserer Web-Link-Übersicht unter www. frutiglaender.ch/web-links.html.



