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Ein Hauch von Lappland am Ufer

Am Wochenende hiess es zum fünften Mal «Winterzauber»: Der Weihnachtsmarkt mit seinen 52 Ständen wurde auch von Gästen aus dem hohen Norden besucht.

MICHAEL SCHINNERLING
Bis am Mittag wurde rund um den Blausee noch fleissig Schnee geschaufelt. «Alle Mitarbeiter und deren Familien halfen mit, den Schnee wegzuräumen. Jetzt haben wir eine gute Atmosphäre und zufriedene Gäste», so Direktor Stefan Staub.

Der Anblick von der Terrasse lohnte sich: Die Lichter rund um den See, die von den Ständen und Kerzen erzeugt wurden, passten gut zum vom Schnee umrahmten See. Die Besucher schlenderten gemütlich den Ständen entlang. Es gab Waren von Weihnachtsmännern über goldene Sterne, Engel aus Glas, selbstgestrickte oder -genähte Kleidung bis hin zu Kränzen fürs Wohnzimmer. Für den Appetit gab es vor Ort Chäsbrägel, Bratwurst, Glühwein oder Alp- und Hobelkäse von der Alp Gehrenen. Auch ein älterer Herr mit rotem Gewand und weissem Bart tauchte plötzlich vor den anwesenden Kindern auf: «Könnt ihr mir einen Spruch aufsagen?», fragte er mit freundlicher Stimme. Dann gab es Süsses und Mandarinen. Passend zum Nikolaus war zudem auch Arnold Luginbühl mit seinem Rentier «Snow» am See präsent.

Ein turbulenter Start
Für die beiden neuen Gastgeber Lena Goosmann und Janis Buergi war es der erste Blausee-Weihnachtsmarkt mit Koffermärit. «Es war ein perfektes Ambiente und eine gute Einstimmung auf die Jahreszeit. Wir wurden vom Schnee überrascht und mussten noch ein paar Zelte dazukaufen», so die beiden. Einige davon hatte man ersetzten müssen, weil sie den grossen Schneemassen nicht standgehalten hatten. Doch am Ende zähle nur eines, so Stefan Staub: «Wir wollen, dass die Gäste zufrieden und glücklich sind.»

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