AUSDAUERSPORT Beim 6. Zillertaler RISE & FALL galt es, 430 Höhenmeter mit Tourenski, Paraglider, Mountainbike und Ski zu bezwingen. 80 Teams mit 320 Sportlern aus ganz Europa kämpften um den Sieg – darunter auch ein paar Frutigländer Athleten.
MICHAEL SCHINNERLING
Als 4er-Team Stafette gingen Skibergsteiger Jonathan Schmid, Gleitschirmpilot Christian Maurer, Mountainbiker Martin Fanger vom BMC-Team und Alpinskifahrer Jeremias Künzi im Zillertal an den Start. Dort fand die sechste Auflage des Extremsportevents RISE & FALL statt. Mit ihrem Ergebnis zeigen sich die teilnehmenden Frutigländer zufrieden: «Mit dem 8. Rang konnten wir unseren 5. Rang vom Vorjahr fast verteidigen. Für mich war es zudem ein perfekter ‹Lauf und Flug›», berichtet der Adelbodner Chrigel Maurer. «So war gar ein neuer Streckenrekord der Gleitschirmstrecke möglich. Da dieser Abschnitt nur 5 Minuten und 11 Sekunden dauerte, konnte ich leider nur 16 Sekunden auf das führende Team aufholen», so Maurer weiter. Insgesamt sei es eine sehr spannende und schnelle Stafette gewesen. «Nach 39,19 Minuten war der Sieger – Team Hörhager 1 – im Ziel, wir mit Jeremias nach 42,48 Minuten», ergänzt Maurer. Es war sein letzter Wettkampf in diesem Jahr.
Die Rangliste sowie Infos über weitere Anlässe finden Sie in unserer Web-Link-Übersicht unter www.frutiglaender.ch/web-links.html
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Chrigel Maurer im Interview:
«Spannend, hart und ein wenig absurd»
«Frutigländer»: Wie oft sind Sie bisher beim Event gestartet?
Maurer: Es war dieses Jahr das zweite Mal.
Immer in wechselnden Teams?
Nein, nur der Skitourengänger war diesmal neu.
Was ist Ihr persönliches Fazit vom Rennen?
Es war spannend, aber hart. Und auch etwas absurd: Zwölf Stunden Autofahren für 5,11 Minuten Wettkampf.
Wie gut sind Sie mit Jonathan Schmid sportlich verbunden? Es war das erste Mal, dass Sie zusammen einen Wettkampf bestritten.
Wir trainieren ab und zu zusammen. So war es folgerichtig, mal etwas gemeinsam zu machen.
Wann sieht man Sie wieder in der Luft?
Am 6. / 7. Januar bei der Akroshow am FIS-Skiweltcup in Adelboden. Dort starte ich mit meinem Bruder Michael.



