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Führung nach Heimturnier

UNIHOCKEY Nach einem starken Spitzenspiel gegen Meiersmaad grüssen die Damen des UHT Frutigen von Rang eins. Ob das auch nach dem letzten Spieltag am 25. März so bleibt?

Am vergangenen Sonntag standen die Saisonspiele Nr. 15 und 16 für die Damenmannschaft der Tornados Frutigen in der Sporthalle Widi auf dem Programm. Kurz vor Mittag wartete der Spitzenkampf gegen die Damen vom UHC Meiersmaad. Vor diesem Spieltag waren beide Mannschaften gleichauf, nur dank der besseren Tordifferenz waren die Maaderinnen (noch) Erste. Allen war klar, wer dieses Spiel gewinnt, macht einen wichtigen Schritt Richtung Gruppensieg. Die Frutigerinnen starteten beherzt ins schnelle Spiel und übernahmen den Lead. Schöne Kombinationen wurden herausgespielt, aber Tore wollten noch keine fallen. In der 14. Minute gab es eine nicht ganz verständliche Zwei-Minuten-Strafe gegen Frutigen. Die Damen kämpften aber super in der Defensive und konnten eine Sekunde vor Ablauf der Strafe durch eine geniale Kombination von Clarissa Mosimann (Assist) und Christina Bettschen (Tor) 1:0 in Führung gehen. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die Pause. Nach Wiederanpfiff lief es schnell, 29 Sekunden und Fabienne Dänzer schaffte es, den Ball irgendwie hinter die Torlinie zu setzen. Es kam sogar noch besser, drei Minuten später schloss Sabrina Wittwer eine wunderschöne hohe Auslösung von Rina Mosimann backhand zum 3:0 ab.

Die Tornados spielten weiterhin sehr sicher und alle Versuche der Gegnerinnen wurden abgeblockt, insbesondere auch von der sehr starken Torhüterin Mirjam Wittwer. Mit einem präzisen Freistoss schoss Fabienne Dänzer auf Pass von Jeannine Zurbrügg, Frutigen, sieben Minuten vor Spielende definitiv ins Glück und der Spitzenkampf war entschieden. Auch der Shoutout für die Torhüterin wurde Tatsache, so gewann Frutigen das Spiel souverän mit 4:0.

Von einem Konter erwischt
Im zweiten Spiel standen den Tornados die Damen vom UHC Griffons du Chablais gegenüber. Die bisherigen zwei Begegnungen in dieser Saison endeten entweder unentschieden oder mit einem Sieg für Frutigen. Man wusste aber um die Hartnäckigkeit der Waadtländerinnen. Von Anfang an versuchten die Frutigerinnen das Zepter in die Hand zu nehmen, aber leider fehlte ein bisschen das Abschlussglück. Auch ihre Gegnerinnen kamen zu Chancen und es ging hin und her. Nach 10 Minuten wurde den Tornados ein Penalty zugesprochen. In souveräner Manier verwandelte Rina Mosimann zum 1:0. Bis zur Halbzeit fielen keine Tore mehr. In der Pause war die Devise der Trainerin klar: Es müssen jetzt einfach ein bis zwei Tore her, damit der Sieg ins Trockene gebracht werden kann. Viele Chancen wurden herausgespielt, aber mit einem Tor wollte es einfach nicht klappen. So kam es, wie es nicht kommen sollte. Sechs Minuten vor Schluss schlossen die Waadtländerinnen einen Konter eiskalt zum Ausgleich ab. Von Seiten der Frutigerinnen wurde nochmals alles versucht, um die volle Punktzahl in diesem Spiel zu holen, aber es sollte nicht sein und das Spiel endete 1:1 unentschieden.

Die Tabellenführung mit einem Punkt Vorsprung auf Meiersmaad war trotzdem Tatsache und auch bezüglich der Tordifferenz konnte das Blatt zugunsten der Tornados gewendet werden. Am 25. März 2018 stehen nun die letzten beiden Spiele auf dem Programm (in Yverdon gegen Yverdon und Thun) und die Frutigerinnen haben es in eigener Hand, erstmals den Pokal für den Gruppensieg in der 2. Liga zu holen.

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