«Jeder kann stolpern»

Di, 29. Jan. 2019

JUSTIZ Privatkläger und Staatsanwaltschaft hatten die Verurteilung gefordert, doch das Obergericht sprach den Adelbodner Bergführer frei. Er sei nicht dazu verpflichtet gewesen, jedes mögliche Risiko auszuschliessen.

MARK POLLMEIER
Genau zwei Minuten lief die Urteilsverkündung, bis unter Punkt 4 der entscheidende Satz fiel: «Der Beschuldigte wird freigesprochen vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung, angeblich begangen am 13. Oktober 2011.»

Für den angeklagten Adelbodner Bergführer geht damit eine juristische Achterbahnfahrt vorerst zu Ende (siehe Kasten unten links). Über sieben Jahre nach dem Unglück bestätigte die zweite Strafkammer des Obergerichts nun den Freispruch der ersten Instanz.

Tun, was nötig und angemessen ist
«Jeder kann stolpern.» Mehrmals war dieser Satz während des Prozesses…

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