Bern tritt bei der Energiewende auf die Bremse

So, 10. Feb. 2019

Das neue kantonale Energiegesetz fand im Kanton keine Gnade. Der Entscheid fiel denkbar knapp. Vor allem die Landbevölkerung wollte von den neuen Auflagen für Hausbesitzer nichts wissen.

50,6 Prozent sprachen sich gegen die Änderungen im Energiegesetz aus. Diese umfassten etwa ein weitgehendes Verbot von Öl- oder Gasheizungen bei Neubauten oder höhere Hürden für solche Heizungen bei Haussanierungen

Deutlich sichtbar sind die Unterschiede zwischen Stadt und Land: Während im Verwaltungskreis Bern-Mittelland knapp 58 Prozent für das neue Gesetz stimmten, erhielten die geplanten Änderungen gerade im Oberland nur wenig Zustimmung: Im Verwaltungskreis Frutigen-Niedersimmental etwa votierten 63,9 Prozent mit Nein.

Vor knapp zwei Jahren noch hatte die Schweizer Stimmbevölkerung der Energiewende mit 58 Prozent zugestimmt. Anhand des aktualisierten Gesetzes sollte der Kanton den Trend fortsetzen. Mit der Berner Ablehnung erhielt die Energiewende nun aber einen argen Dämpfer.

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