Nur wenige wollen den Einzonungs-Stopp

Di, 12. Feb. 2019

Die Jungen Grünen haben sich verschätzt: Ihre Zersiedelungs-Initiative lockte nur wenige Bürger an die Urne und wurde deutlich verworfen. Doch die Debatte um eine sinnvolle Raumplanung ist damit noch lange nicht vom Tisch.

BIANCA HÜSING
Die Stimmbürger haben einmal mehr ihrer grundlegenden Skepsis gegenüber Volksinitiativen Ausdruck verliehen – und zwar in der gewohnten Deutlichkeit. Waren im Dezember noch 63 Prozent der Befragten tendenziell für den Zersiedelungs-Stopp und 29 Prozent dagegen, so kehrte das Verhältnis am Entscheidungstag fast komplett um. Kein einziger Kanton konnte sich für das Anliegen der Jungen Grünen erwärmen, die Einzonung neuer Bauflächen zu verbieten. Selbst in den Städten obsiegte bis auf wenige Ausnahmen das Nein. Über die Gründe für die Niederlage eines an sich…

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