«Liederliche Kerlis» unter Verdacht

Di, 12. Mär. 2019

1777 fand bei der Grantibrücke ein brutaler Raubüberfall statt. Auf die Protokolle der Ermittlungen zu dieser Tat ist der Frutiger Hans Egli im Staatsarchiv Bern gestossen.

Der alleinstehende 73-jährige Niclaus Pieren bewohnte ein kleines Haus in der Nähe der Grantibrücke. Am 30. Oktober 1777 um 10 Uhr abends war er bereits zu Bett gegangen. Da begehrte ein Mann vor dem Haus um Unterkunft: Er sei vom Weg nach Adelboden abgekommen, und in der Finsternis könne er unmöglich weitergehen. Pieren stand auf, zündete ein Kerzenlicht an und öffnete die Haustüre. Sogleich drängten sich vier Kerle ins Haus, warfen Pieren zu Boden, fesselten ihm die Hände mit einem Seil und schleppten ihn in den oberen Gaden. Die vier zogen Pieren den Geldbeutel aus dem Hosensack, brachen eine Truhe auf und stahlen…

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