LESERBILD - Stacheliges Weichtier

Fr, 16. Aug. 2019

Diese Minischnecke hat Therese Zaugg im Suldtal fotografiert. Bei dem wenige Millimeter grossen Tierchen handelt es sich allerdings nicht um Nachwuchs, sondern um ein erwachsenes Exemplar einer Haarschnecke. Die feinen Fortsätze am Schneckengehäuse sind deutlich zu erkennen.
Diese «Haare» zu bilden, kostet die Schnecken der Gattung Trochulus einigen Aufwand. Unter anderem sind dazu spezialisierte Drüsen nötig. Nun gilt in der Natur die Regel, dass solcher Aufwand nur dann betrieben wird, wenn er irgendeinen Vorteil bringt. Was also ist der Zweck des behaarten Gehäuses?
Haarschnecken gehen vor allem bei nassem Wetter auf Nahrungssuche und bewegen sich dann auf grossen, glitschigen Blättern fort. Ursprünglich hatte man deshalb angenommen, die Haare würden die Fortbewegung auf solchen…

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