StartArchivGuter Start für den «AGVS-Rookie»

Guter Start für den «AGVS-Rookie»

Marco Frozza ist der Präsident der Untersektion Berner Oberland des Bernischen Autogewerbeverbands (AGVS). Am Ende seines ersten Amtsjahres zog er an der HV im Hotel Seaside in Spiez ein positives Fazit.

Mit einem Augenzwinkern verriet Frozza, dass er mit dem Autogewerbeverband (AGVS) in den letzten 50 Jahren – ausser den obligaten Beitragszahlungen – nicht viel am Hut gehabt habe. Er wies jedoch darauf hin, dass er als «AGVS-Rookie» tadellos in die speziellen Verbandssachverhalte eingeführt worden sei.

Von den insgesamt 142 Mitgliedern (inklusive 6 Filialbetriebe) nahmen 53 Mitgliedsfirmen an der HV teil. Der Mitgliederbestand ist gegenüber dem Vorjahr konstant; die fünf Austritte wurden durch fünf Neuaufnahmen kompensiert.

Ein äusserst wichtiges Thema im Verband ist die Aus- und Weiterbildung. Der Leitsatz «Die Investitionen in die Grundausbildung der Jungen sichern das Fachpersonal für die Zukunft» stellt dabei das A und O dar.

Neun Personen wurden für ihren erfolgreichen Abschluss einer Weiterbildung geehrt:

• Automobildiagnostiker: Giuseppe Caritiello, Jan Gerber, Emanuel Gnägi, Sven Müller, Marco Rufener, Ramon Schneider und Patric Schweizer
• Dipl. Betriebswirt im Autogewerbe: Oliver Widmer
• Fahrzeugrestauratorin: Sina Bolognesi

Im letzten Herbst feierte Barbara Germann ihr 15-Jahr-Jubiläum als Verantwortliche des Sekretariats und Zuständige für den Bereich PR. Als Mitglied des Zentralvorstandes des AGVS und als Vizepräsidentin der Kantonalsektion ist sie – nun auch als Vizepräsidentin der Untersektion BEO – ein wichtiges Bindeglied zwischen all diesen Gremien.

«Wir krepieren an der Perfektion»
Ende September 2022 waren im Verbandsgebiet 122 547 Personenwagen und 15 843 Nutzfahrzeuge immatrikuliert. Während schweizweit die PW-Neuzulassungen gegenüber dem Vorjahr um 5,26 Prozent abnahmen, betrug das Minus im Verbandsgebiet lediglich 1 Prozent. Bei den Nutzfahrzeugen dagegen betrug die Abnahme – wie in der gesamten Schweiz – rund 16 Prozent.

Nachdem die statutarischen Geschäfte zügig verabschiedet waren, stand ein Gastreferat von Grossrat Carlos Reinhard auf dem Programm. Pointiert und mit Witz zeigte er auf, dass viele in der Politik anvisierte Themen die Rahmenbedingungen für das Gewerbe eher beeinträchtigen. Er plädiert beispielsweise dafür, anstelle von sogenannten «Verbesserungen» besser keine grossen Veränderungen anzustreben. Die Quintessenz seines Referats: «Wir krepieren an der Perfektion.»

Mit einem Apéro und dem vom Verband offerierten Nachtessen wurde die HV abgeschlossen.

PRESSEDIENST BERNISCHER AUTOGEWERBEVERBAND, UNTERSEKTION BERNER OBERLAND

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