Am 2. November führte der Skiclub seine Hauptversammlung durch. Erfreuliches gab es unter anderem über die grosse Beteiligung an Vereinsevents zu berichten. Der schneearme Winter liess jedoch den Umsatz der Skihütte gegenüber dem Vorjahr deutlich zurückgehen.
Präsident Urs Graf konnte 24 Mitglieder zur HV des Skiclubs Aeschi begrüssen. Die Teilnehmer liessen sich über die zwölf Traktanden informieren und segneten diese jeweils einstimmig ab. Graf berichtete über die verschiedenen Aktivitäten. Der von ihm angebotene «Langlauf by night» für Erwachsene konnte infolge des Schneemangels nur an einem von drei geplanten Abenden durchgeführt werden. Freitagabends trafen sich jeweils 52 Kinder und Jugendliche zum Kids-Langlauf in Aeschiried. Von den zwölf Trainings fanden sechs ohne Langlaufski statt. Weitere sechs Abende konnten sich die Kids dann doch noch auf der Loipe tummeln.
Clubübergreifende Zusammenarbeit bei den Jugendtrainings
JO-Alpin-Leiter Adi Grossen berichtete, dass die Schneesituation auf den Pisten bis im Februar so prekär war, dass keine Stangen gesteckt werden konnten. Trotzdem wurden alle Trainings durchgeführt. Die Zusammenarbeit im Thunersee-Ski-Team (Skiclubs Strättligen, Lakers Faulensee und Aeschi) ermöglicht es den Leitenden, aus den 45 Kindern und Jugendlichen alters- und leistungsmässig passende Trainingsgruppen zu bilden.
Die Clubrennen im Februar waren gleichzeitig auch die Schülerrennen der Schulen Aeschi. Die Beteiligung war deshalb aussergewöhnlich hoch. Auch der Schnee(nachmit)tag in Aeschi lockte vor allem Familien auf die Schlittelpiste. Am Bike- und Brätelplausch im August wechselten die Teilnehmer für einmal auf Zweiräder.
Im Sommer wurde die Skihütte bergseitig mit einem neuen, gläsernen Windschutz ausgestattet. Sie startet am 8. Dezember in die Wintersaison und wird bei Skibetrieb täglich geöffnet sein (sonst von Freitag bis Sonntag). Dass der Skilift Aeschiallmend im Winter 2022 / 2023 nie in Betrieb war, wirkte sich gemäss Hüttenwartin Sofie Hofmann auf die Gästezahlen und somit auch auf den Umsatz aus, der deutlich hinter dem guten Resultat der vorherigen Saison zurückblieb.
Personelle Wechsel und Ehrungen
Neun Jahre hat Adrian Grossen die Kinder und Jugendlichen der JO Alpin trainiert und motiviert. Wie letzten Winter angekündigt, hat er nun dieses Amt abgegeben. Er bot sich jedoch für das Amt des Revisors an und wurde mit grossem Applaus gewählt. Somit wird er die abtretende Pia Ledermann beerben. Einstimmig zum neuen JO-Leiter Alpin gewählt wurde Niklaus Frei aus Krattigen. In Abwesenheit geehrt wurden Leni Graf für 40 Jahre sowie Monika Schütz und Stefan Lengacher für 25 Jahre Mitgliedschaft im Verein.
Fussball statt Ski
Im Traktandum «Verschiedenes wurde über die Durchführung eines EM-Villages während der Fussball-EM 2024 in Deutschland entschieden. Die anwesenden Mitglieder stimmten dafür.
SUSANNA CHRISTEN, SC AESCHI



