Wir sollten die AHV stärken, nicht schwächen!
Am 3. März steht nicht weniger als die Zukunft der AHV auf dem Spiel: Eine 13. Rente mag verlockend klingen, doch sie gefährdet die Stabilität unseres Rentensystems. Das ist keine Panikmache, sondern die Realität: Laut Berechnungen des Bundes wird die AHV bereits in zehn Jahren über drei Milliarden Franken mehr ausgeben, als sie einnimmt – und das ohne die Mehrausgaben einer 13. AHV-Rente. Eine Annahme dieser gefährlichen Initiative hätte weitere Milliardenbelastungen zur Folge, durch die sich die sonst schon angespannte Lage zusätzlich verschärfen dürfte. Kommt hinzu, dass eine Erhöhung der Mehrwertsteuer und zusätzliche Lohnabgaben vor allem die Mittelschicht treffen würden. Dass die zusätzliche Rente darüber hinaus nach dem Giesskannenprinzip an alle verteilt werden soll, ist in Anbetracht dieser Aussichten umso unverständlicher. Für mich ist klar: Wir brauchen Reformen, die die AHV stärken, nicht schwächen. Der Bundesrat und das Parlament sehen das zum Glück genauso: Sie lehnen die 13. AHV-Rente ab – wie ich.
ERNST WANDFLUH, NATIONALRAT SVP, KANDERGRUND
Falscher Weg zur Bekämpfung der Altersarmut!
Neben der unklaren Finanzierung wird bei der Kampagne für eine 13. AHV-Rente dem Volk noch ein weiterer wichtiger Punkt unterschlagen: Nur Alleinstehende und Konkubinatspaare würden auch tatsächlich eine 13. Rente erhalten. Verheiratete erhalten heute nämlich umgerechnet neun Vollrenten und würden dann entsprechend auch «nur» 9,75 erhalten. Bevor wir viel Geld für die Erhöhung der höchsten Renten ausgeben, müssen die Missstände innerhalb der AHV bereinigt und die tiefen Renten gezielt unterstützt werden. Ein Paar, das im Konkubinat lebt, erhält heute pro Jahr maximal 58 800 Franken. Mit einer 13. Rente wären es 63 700 Franken. Ein Ehepaar bekommt heute 44 100 Franken und könnte dann 47 775 Franken erwarten. Die Ungerechtigkeit würde somit um 1225 Franken zunehmen. Diese Entwicklung müssen wir mit einem «Nein» am 3. März stoppen.
MARKUS WENGER, GROSSRAT EVP, SPIEZ




Guten Tag allerseits
Heute haben wir und wir denken zig tausend weitere Mitbürger dieses Landes das Schreiben der Allianz „nein zur 13. AHV-Rente“ erhalten. Ein Schreiben welches in dieser Form eigentlich nie dürfte stattfinden notabene von denen mitunterzeichnet welche sich ihr leben lang nie um finanzielle Sorgen und unterstützende Leistungen kümmern mussten und weiterhin nicht machen müssen.
Ich bin zutiefst erschüttert welche Massnahmen der gesamte Bundesrat mit Unterstützung von Altbundesräten die mich hiermit zutieft enttäuschen, ergreift.
Dieser Brief zeigt doch deutlich auf das diese Allianz bereits verloren hat und mit letzter Kraft versucht mit Lügen nichts als Lügen das Blatt zu wenden. Das schlechte Spiel ums Geld als Argument ist bereits verloren.
Es ist für uns als Rentner Ehepaar schwer nachvollziehbar wie sich diejenigen, für die wir zu unserer besten Zeit stets die Stange gehalten haben, von einer guten Lösung und einer machbaren Sache abwenden um denen zu helfen die es bitter nötig haben.
Als Babyboomer- Generation kann ich nur soviel erwähnen; wir haben für die AHV geschufftet und weit mehr Stunden dafür gearbeitet als alle Bundesräte mit ihrer aufgeblasener Bürokratie zusammen.
Für jeden „Furz“ gibt es Statistiken ausgearbeitet durch angeblich hochdotiertes und studiertes Personal, notabene bezahlt mit Steuergelder❗️
Hat den schon einmal einer ausgerechnet wieviele nutzlose Stunden aufgewendet wurden um einen solchen schamlosen Schwachsinn zu versenden, bezahlt durch Steuergelde❗️
Der SGB mit seinen Mitarbeitern macht genau das richtige; macht weiter damit die Klatsche ins Gesicht der Bundesräte im ganzen Land hörbar wird.
Verlieren können können leider nicht alle.
Freundliche Grüsse
Peter Bossert
Alt-Krampfer Parteilos