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Kantonsregierung lehnt Sterilisierung ab

Der Regierungsrat lehnt den von einer Mehrheit der Finanzkommission (FiKo) vorgeschlagenen Gegenvorschlag zur kantonalen Volksinitiative «Für einen Kanton Bern mit regulierbarem Grossraubtierbestand!» ab. Mit dem Gegenvorschlag soll der Kanton unter anderem die Möglichkeit erhalten, Wölfe zu sterilisieren, anstatt sie abzuschiessen. Der Regierungsrat begründet seine Ablehnung unter anderem damit, dass auch der Gegenvorschlag faktisch keine Auswirkungen auf den Vollzug im Kanton Bern hätte, da der Kanton kaum Handlungsspielraum bei der Beschränkung und Regulierung des Bestands von Grossraubtieren hat. Diese Kompetenzen liegen beim Bund. Mit der gleichen Argumentation lehnt der Regierungsrat auch die Initiative selbst ab. Die vorgeschlagene Sterilisierung lehnt der Regierungsrat wegen medizinischer Risiken für die Tiere, aber auch wegen des grossen !nanziellen und personellen Aufwands ab.

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