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Lions Cup Prag mit starker Frutigtaler Beteiligung

Sechs junge EishockeyspielerInnen aus dem Frutigland reisten mit dem HC Dragon Thun zum internationalen Lions Cup nach Prag.

Mit dabei waren Levi Grichting, Finn und Steve Steiner (EHC Adelboden), Ann Gafner, Arthur Josi und Malin Willen (HC Dragon Thun).

Der Lions Cup ist ein bekanntes internationales Nachwuchs-Turnier, Vereine aus ganz Europa nehmen daran teil. Der HC Dragon Thun reiste mit vier Teams in den Niveaus AA (Top) und AAA (Elite) und aus den Altersstufen 2010 und 2012 an.

Levi Grichting sowie Finn und Steve Steiner, allesamt Spieler des EHC Adelboden, konnten in der vergangenen Saison mehrfach auf höherem Niveau bei den Thun Dragons mittrainieren und mitspielen. Dank der Zusammenarbeit von Adelboden und Thun durften sie nun am Lions Cup teilnehmen und internationale Erfahrung sammeln. Im Spiel um den dritten Platz traf ihr Team auf starke Gegner aus Tschechien – trotz Niederlage ein grosser Erfolg für die jungen Spieler.

Ann Gafner, die bereits seit längerer Zeit auf höchstem Niveau in Thun spielt, erreichte mit ihrem Team (Jahrgang 2012 AAA) sogar das Finale. In der Gruppenphase war einzig das tschechische Team «Flaming Stars» stärker – und genau dieses Team war auch der Finalgegner. Leider reichte es den Thunern nicht zum Sieg, doch die Silbermedaille an einem internationalen Turnier war ein verdienter Lohn für die starke Leistung.

Arthur Josi, der in Thun auf der Stufe Elite spielt, war bereits zum zweiten Mal in Prag dabei. Mit seinem Team bestritt er auf Prager Eis eine enge Gruppenphase, in der das nötige Quäntchen Glück fehlte. Vor allem körperlich waren die Gegner überlegen. Sein Team belegte am Ende den 5. Platz.

Torhüterin Malin Willen, seit letzter Saison fest im Kader der Thuner, spielte ein starkes Turnier und brillierte im Spiel um Bronze. Im kleinen Final gegen ein schwedisches Team, das man in der Vorrunde klar bezwungen hatte, zeigte sie erneut ihre Stärken: Selbst ein Penalty brachte sie nicht aus der Ruhe.

Der hart erkämpfte dritte Platz war mehr als verdient. Neben dem sportlichen Teil blieb auch Zeit, um die goldene Stadt Prag zu erkunden – ein unvergesslicher Abschluss der Saison!

BARBARA WILLEN

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