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Eine willkommene Abwechslung

Klein, aber fein präsentierte sich der Koffer-Märit im jetzt Andristmatte. Und auch das Rahmenprogramm sorgte für einen kurzweiligen Tag für Besucher und Bewohner.

Zum dritten Mal organisierte das Alters- und Pflegeheim jetzt Andristmatte Frutigen den Koffer-Märit. Handwerklich begabte AusstellerInnen präsentierten von 10 bis 17 Uhr ihre mit viel Herzblut und Geschick hergestellten Waren in alten, schön hergerichteten Koffern. Erfreulich viele BesucherInnen bestaunten das Angebot. Gestricktes, Gehäkeltes, Karten, Floristik, Genähtes, Schmuck, Wärmekissen, leckere Güetzi und vieles mehr war zu entdecken. Auch die BewohnerInnen selbst waren fleissig und boten ihre Sachen, die sie während der Alltagsgestaltung angefertigt hatten, sogar auf zwei Tischen an.

Selbstgemachtes aus der Region
Für Abwechslung sorgte eine riesige Hüpfburg für die kleinsten Besucher. Am Vormittag zeigten junge Talente von der Musikschule Musika, wie gut sie bereits auf ihren Akkordeons spielen können. Am Nachmittag sorgten lüpfige Schwyzerörgeliklänge für gute Stimmung in der voll besetzten Cafeteria. Auch zwei Clown-Frauen waren vor Ort und entlockten so manchem ein Schmunzeln.

Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Älplermagronen, Risotto, Bratwurst und Cervelat vom Grill liessen niemanden hungrig zurück. Schon von Weitem lockte der köstliche Duft von frischgebackenen Berlinern. Und wer immer noch nicht genug hatte, konnte sich am Glace-Stand bedienen.

Der Koffer-Märit war eine schöne Abwechslung im Alltag der BewohnerInnen des jetzt Andristmatte. Sie genossen das Märit-Feeling sehr und freuten sich mit Verwandten, Bekannten und Freunden, einen gemütlichen Tag zu verbringen.

MONYA SCHNEIDER

Monya Schneider
Monya Schneider
Für die gebürtige Frutigerin Monya Schneiders war während der Schulzeit ganz klar Deutsch das Lieblingsfach. Für sie war es das Schönste einen Aufsatz schreiben zu dürfen. Sie absolvierte eine KV-Lehre und das Schreiben spielte dann für lange Zeit keine Rolle mehr in ihrem Leben. Ausser natürlich das regelmässige Tagebuchschreiben… Als der Frutigländer 2005 ins Leben gerufen wurde, begann sie über Anlässe der Schule Hasli zu schreiben und diese einzusenden. Diese Texte fanden offenbar Anklang und sie wurde von der Redaktion angefragt, ob sie nicht Lust hätte Freie Mitarbeiterin zu werden. Und so schreibt sie seit fast zwanzig Jahren regelmässig Berichte für den FRUTIGLÄNDER.

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