StartArchivSie verbreiten das Country-Fieber

Sie verbreiten das Country-Fieber

Vom 15. bis 17. August wird Kandersteg erneut zur Hochburg der Country-Szene. Hinter dem Anlass steht ein Trio, das nicht nur den Geschmack von Freiheit und Abenteuer liebt, sondern vor allem auch Country-Musik im Blut hat.

THOMAS FEUZ
Bereits zum dritten Mal unter neuer Leitung trifft sich Mitte August in Kandersteg «äs friedligs Volk» von Country- und Western-FreundInnen. Herz und Motor des zunehmend an Bedeutung gewinnenden Anlasses ist das dreiköp!ge OK mit Liliane Greber, Jürg Schmid und Beat Mühlemann.
Einmal mehr werden renommierte Country-Bands aus der Schweiz, den USA und neu aus England live in Kandersteg zu sehen sein.

Mehr als nur «good vibes»
Auf der Bahnhofmatte warten ein liebevoll gestaltetes Westerndorf und viele Attraktionen auf grosse und kleine Gäste. «Gute Unterhaltung ist garantiert!», freut sich OK-Präsident Beat Mühlemann. Zusammen mit Liliane Greber und Jürg Schmid sorgt er für guten Sound und Westernfeeling.
Mit dabei im Line-Up sind Sarah Hobbs, Jason Allen, Matt Hodges, Roger Leuenberger und Rolf Fritschi. «Bei mir läuft sehr viel Country-Musik», sagt Liliane. Jürg doppelt nach: «Ich bin fasziniert vom ganzen Drum und Dran.» Alle drei sehen Country als Lebensstil der besonderen Art.

Ohne Team geht’s nicht
«Das Festival wäre unmöglich ohne ein OK, das in der Region verankert ist», meint Beat Mühlemann. Er betreut die Bereiche Finanzen, Marketing und Technik. «Wir sind ein eingespieltes Team», stellt Jürg Schmid fest. «Und es macht Spass!», bekräftigt Liliane Greber. Die frühere Floristin, heutige Betriebsangestellte einer Bergbahn und Reiseleiterin kam vor 15 Jahren durch Linedance, den Gruppentanz zu eingängigen Rhythmen, mit der Country-Szene in Kontakt. In ihren Bereich fallen die Dekoration und das Helferteam.

Jürg Schmid, gelernter Schreiner und Logistiker, gilt als ruhender Pol im Team und ist zur Stelle, wenn Not am Mann ist. Er fand nach einem Singer-/Songwriterevent zur Country-Szene. «Ich war sofort fasziniert», schaut der Chef Auf- und Abbau zurück. Sein Anliegen: «Eine authentische Szenerie bieten.»

Die Spannung steigt
«Wir verlängern das Festzelt und erhalten dadurch mehr Sitzplätze. Nach wie vor wollen wir für Einheimische attraktiv bleiben», so OK-Präsident Beat Mühlemann. Der Eintritt ins Westerndörfli und die Ausstellung der wuchtigen Trucks und weiterer Fahrzeuge bleiben gratis, wie auch der Gottesdienst im Zelt. «Wenn’s nach Rauch riecht, wenn coole Musik aus den Boxen tönt und staubige Stiefel die Szene beleben, dann ist Country-Time», freut sich Liliane Greber. Sie weist auch gleich darauf hin, dass das Team der ehrenamtlich mitarbeitenden Cowboys und Westerngirls noch etwas Zuwachs vertragen würden.

«Dieses Jahr werden wir ein spezielles Projekt umsetzen: den Jail», verrät Jürg Schmid. Auf Anklage hin werden «Missetäter» kurzzeitig ins Gefängnis gesteckt. Als Entschädigung für erlittene Unbill wartet ein Drink. Zu einem stimmigen Ganzen dürfte auch der örtliche «Reverend» Christoph Furrer beitragen, der als Sänger zu erleben sein wird.

Mehr Details: www.countrykandertal.ch

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