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Kinderchor begeistert Jung und Alt

Diesen Sommer sind 31 Adonia-Junior- und Family-Chöre in der ganzen Schweiz unterwegs. Einer davon gastierte am vergangenen Samstag in Reichenbach und erzählte eine Geschichte von Jesus und seinen Jüngern.

Das Kirchgemeindehaus Reichenbach war am vergangenen Freitagabend bis auf den letzten Platz gefüllt. Vom Kleinkind bis zu den Grosseltern waren alle gespannt darauf, das Musical «5 Brot und 2 Fisch» zu erleben. Vom ersten Augenblick an, als der Adonia-Juniorchor die Bühne betrat, galt die Aufmerksamkeit einzig den rund siebzig Kindern. Singend, tanzend und schauspielernd erzählten sie die Geschichte von Jesus und seinen Jüngern, die sich an einem einsamen Ort eigentlich nur ausruhen wollten.

Mutige Solisten
Mit eingängigen, schönen Melodien sangen die Kinder von den Erlebnissen Jesu. Sie hatten eine richtige Choreografie einstudiert und machten begeistert mit. Unterstütz wurden sie dabei von Tänzern und Kindern, die den Zuschauern die Lieder pantomimisch näherbrachten. Besonders beeindruckend waren diejenigen Kinder, die sich trauten, Soloparts zu singen. Da gab es zu Recht Szenenapplaus. Zwischen den einzelnen Liedern gab es Theatersequenzen, die die ganze Geschichte erzählten, wie Jesus mit nur fünf Broten und zwei Fischen über 5000 Menschen verpflegte.

In 5 Tagen in Adelboden einstudiert
Die Leistung der rund siebzig Kinder – darunter auch einige aus dem Frutigland – war beeindruckend. Vor allem auch, wenn man bedenkt, dass sie das ganze Musical in nur fünf Tagen einstudiert haben. Die Noten und Texte hatten sie schon im Vorfeld erhalten und konnten zu Hause bereits ein wenig üben. In der vergangenen Woche weilten sie dann gemeinsam in einem Lager in Adelboden, wo sie unter einem motivierten Leiterteam das Musical einübten.

Das Publikum war begeistert von den eingängigen Melodien mit den aussagekräftigen Texten und spendete tosenden Applaus. Selbstverständlich liess man die Kinder nicht nach Hause gehen, bevor sie nicht eine Zugabe gesungen hatten.

MONYA SCHNEIDER

Nächster Auftritt in der Region: Sa. 26. Juli, im Gemeindesaal Aeschi

Monya Schneider
Monya Schneider
Für die gebürtige Frutigerin Monya Schneiders war während der Schulzeit ganz klar Deutsch das Lieblingsfach. Für sie war es das Schönste einen Aufsatz schreiben zu dürfen. Sie absolvierte eine KV-Lehre und das Schreiben spielte dann für lange Zeit keine Rolle mehr in ihrem Leben. Ausser natürlich das regelmässige Tagebuchschreiben… Als der Frutigländer 2005 ins Leben gerufen wurde, begann sie über Anlässe der Schule Hasli zu schreiben und diese einzusenden. Diese Texte fanden offenbar Anklang und sie wurde von der Redaktion angefragt, ob sie nicht Lust hätte Freie Mitarbeiterin zu werden. Und so schreibt sie seit fast zwanzig Jahren regelmässig Berichte für den FRUTIGLÄNDER.

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