StartGemeindenAeschiStimmungsvoller Abend voll Raclette und Musikgenuss

Stimmungsvoller Abend voll Raclette und Musikgenuss

Letzten Samstag lud der Trachtenverein Aeschi zum traditionellen Raclette-Abend in den Gemeindesaal ein. Ab 18 Uhr stand alles im Zeichen von Geselligkeit, Musik und guter Laune. Unter dem Motto «Raclette bis gnue» wurde geschmolzener Käse serviert, bis niemand rein gar nichts mehr essen konnte – ein Anlass, der längst zum festen Bestandteil des Dorfkalenders gehört.

JACQUELINE RÜESCH
Durch den Abend führten die vier jungen Musikerinnen unter dem Namen «Fluehwyber», die mit traditioneller Musik aufspielten – mit Handorgel, Kontrabass und viel Schwung. Für zusätzliche musikalische Farbtupfer sorgten die Grindelwaldner Trachteörgeler. Die drei Herren begleiteten die Tanzdarbietungen der Trachtengruppe und sorgten für authentische Volksmusikstimmung. Der Trachtenverein Aeschi, 1945 gegründet, pflegt seit fast acht Jahrzehnten das Brauchtum und bringt mit seinen Auftritten Farbe und Heimatgefühl in die Region. Ob bei Festen, Umzügen oder gemeinsamen Proben – die Gruppe steht für generationenübergreifendes Engagement und zeigt, dass Tradition und Freude an der Gemeinschaft gut zusammenpassen. Der Raclette-Abend ist dabei weit mehr als eine Vereinsveranstaltung: Er ist Treffpunkt für das ganze Dorf. Familien, Nachbarn und Gäste genossen hier in entspannter Atmosphäre ein einfaches, aber liebevoll vorbereitetes Essen, begleitet von Musik, Tanz und herzlicher Bewirtung.

Mit diesem Abend feierte der Trachtenverein Aeschi sein 80-jähriges Bestehen – und bewies einmal mehr, dass echte Gemeinschaft dort entsteht, wo Musik erklingt, Lachen den Raum erfüllt und Raclette-Duft herzhaft die Luft durchzieht.

Jacqueline Rüesch
Jacqueline Rüesch
Jacqueline Rüesch hat schon als Kind in der Welt der Geschichten gelebt, entweder den gelesenen, den selbst erfundenen oder den erträumten. Eine Idee war es sogar, ein eigenes Comic-Heft herauszugeben, aber an der wirtschaftlichen Denkweise mangelte es ihr dann doch, im zarten Alter der Grundschule. Sie verbrachte viele Stunden mit Lesen und mit verträumten Spaziergängen mit ihrem Hund, weshalb es auch ihr Traum war, Germanistik zu studieren. Das Lesen und die verträumten Spaziergänge mit Hund hat sie beibehalten als Folge oder aufgrund dessen, dass sie ihren Traum, sich gemäss ihrer Leidenschaft ausbilden zu lassen, erfüllt hat und sich nach dem Studium in Richtung Editionswissenschaft und Textkritik weiterbildete, selbstverständlich um Texte herausgeben zu können, aber vor allem auch um zu schreiben.

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