Einstimmigkeit und gute Laune: An der Gemeindeversammlung wurden alle Geschäfte gutgeheissen – darunter das Budget 2026. Franziska Esskuche sorgte mit ihrer kurzen Geschichtsstunde für einige Schmunzler.
Hans Rudolf Schneider
Der deutsche Kanzler Bismarck, die österreichische Kaiserin Sissi oder die englische Königin Victoria sind doch eher selten Thema an einer Gemeindeversammlung in Kandergrund. Am letzten Freitag nutzte Gemeinderätin Franziska Esskuche diese Persönlichkeiten aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, um die Welt zu beschreiben, wie sie sich bei der Gründung der Gemeinde vor 175 Jahren darstellte. Die industrielle Entwicklung und wachsende Transportmöglichkeiten hätten die Gesellschaft nachhaltig verändert. In kurzweiligen Worten schlug sie den Bogen von der grossen weiten Welt zur engeren Region und vom Jahr 1850 in die heutige Zeit. «Früher war alles besser» wurde von ihr relativiert, herrschte doch grosse Armut im Frutigland.



