Als das Dorf Frutigen im August 1827 in Asche lag, sandte die Obrigkeit in Bern Johann Ludwig Wurstemberger als Regierungskommissär nach Frutigen, um die Hilfe zu organisieren. In zahlreichen Briefen listete er auf, was alles nun in Frutigen fehlte. Neben den im Alltag wichtigen Dingen wie Lebensmittel, Werkzeuge, Kleider und Küchenutensilien lagen Wurstemberger auch Schul-, Kirchen- und Gesangsbücher am Herzen. Aus den Briefen erfahren wir, dass es schon in jener Zeit in Frutigen einen Kirchenchor gab.



