StartGeschichteWenn Vergangenheit und Gegenwart sich spiegeln: Jakob Wiedmers «Flut»

Wenn Vergangenheit und Gegenwart sich spiegeln: Jakob Wiedmers «Flut»

Jakob Wiedmers Roman «Flut» erschien 1905 und kritisierte schon damals eine überbordende Tourismusentwicklung im Oberland. Mehr als ein Jahrhundert später wirkt seine Erzählung erstaunlich aktuell: Auch Kandersteg ringt heute mit einer neuen «Flut» – jener der hauptsächlich internationalen Insta-Gäste am Oeschinensee. 

Jacqueline Rüesch

Jakob Wiedmer-Stern, geboren 1876 in Herzogenbuchsee, war ein vielseitiger Kopf: Kaufmann, Archäologe, Museumsdirektor, Hotelier und Schriftsteller. Durch seine Ehe mit Marie Stern, die ein Hotel in Wengen besass, erlebte er den aufkommenden Tourismus aus nächster Nähe. Er beobachtete die raschen Veränderungen im Oberland mit wachsender Sorge – und verarbeitete sie literarisch.

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Jacqueline Rüesch
Jacqueline Rüesch
Jacqueline Rüesch hat schon als Kind in der Welt der Geschichten gelebt, entweder den gelesenen, den selbst erfundenen oder den erträumten. Eine Idee war es sogar, ein eigenes Comic-Heft herauszugeben, aber an der wirtschaftlichen Denkweise mangelte es ihr dann doch, im zarten Alter der Grundschule. Sie verbrachte viele Stunden mit Lesen und mit verträumten Spaziergängen mit ihrem Hund, weshalb es auch ihr Traum war, Germanistik zu studieren. Das Lesen und die verträumten Spaziergänge mit Hund hat sie beibehalten als Folge oder aufgrund dessen, dass sie ihren Traum, sich gemäss ihrer Leidenschaft ausbilden zu lassen, erfüllt hat und sich nach dem Studium in Richtung Editionswissenschaft und Textkritik weiterbildete, selbstverständlich um Texte herausgeben zu können, aber vor allem auch um zu schreiben.

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