Zur Serie – Schulklassen schreiben:
Dies ist der erste Text einer Reihe, welche von Schülerinnen und Schülern der Klasse 7A der Oberstufenschule Frutigen im Rahmen eines Schulprojekts des «Frutigländer» gestaltet wird. Diesmal von Janira Mancini, Rosina Salzmann, Muriel Bircher und Blanca Suter.
Hier erwarten Sie verschiedene Traditionen und Rituale, die an Weihnachten gelebt werden. Sie finden ausserdem ein leckeres Lebkuchenrezept, das Sie gerne ausprobieren dürfen.

BILD: Blanca Suter
Ein Interview mit Frutigerinnen und Frutigern
Wir wollten mehr über Traditionen an Weihnachten erfahren. Deshalb haben wir verschiedene Leute befragt, wie sie Weihnachten feiern.
Interview mit Marco Wüthrich (33, Frutigen)
Wann stellen Sie Ihren Tannenbaum auf?
Ich stelle meinen Tannenbaum entweder am 23. oder 24. Dezember auf.
Mit wem feiern Sie Weihnachten?
Ich feiere Weihnachten mit meinen Kindern, Eltern und Grosseltern.
Interview mit Lia Furrer (18, Frutigen)
Was wünschen Sie sich zu Weihnachten?
Ich wünsche mir Frieden auf Erden und hoffe, dass es bald keinen Krieg mehr gibt.
Interview mit Emilie Egger (13, Frutigen)
Welches sind deine Lieblings-Weihnachtsgüetzi?
Meine Lieblingsgüetzi sind Zimtsterne, weil ich die Glasur und den Zimt sehr gerne mag.
Backst du auch selbst Weihnachtsgüetzi?
Ich backe meistens Mailänderli, Kuchen und Brownies.
Lebkuchen – das beliebte Weihnachtsgüetzi
Der Lebkuchen ist im alten Ägypten entstanden und ist noch heute ein Gebäck, das oft gebacken wird. Schon vor mehreren hundert Jahren süsste man Gebäck mit Honig. So ist es auch heute noch Sitte. Um einem Lebkuchen den weihnachtlichen Geschmack zu geben, braucht man ein gutes Gewürz. Das besteht meistens aus Zimt, Sternanis, Ingwer, Macis, Fenchel, Kardamom, Koriander, Anis, Gewürznelken, Piment und Muskatnuss.
Falls Sie selbst mal Lebkuchen ausprobieren wollen, finden Sie hier ein Rezept:
Zutaten
3 kg Mehl
1 Liter Milch
1,5 kg Zucker
250 g Honig
3 Eier
2 EL Zimt
1 KL Nelkenpulver
1 KL Muskat, gerieben
50 g Triebsalz
Zubereitung
Alles vermischen. Den Teig mindestens drei Tage ruhen lassen und anschliessend 5 mm dick auswallen und Formen ausstechen. Die Kekse bei 180 °C Ober-/Unterhitze ca. 12 Minuten backen.
Rudolf, das Rentier vom Nordpol
Rudolf, das Rentier mit der leuchtend roten Nase, lebt am Nordpol – im Dorf des Weihnachtsmanns. Dort wird es oft ausgegrenzt, weil es anders aussieht.

Steckbrief
Name: Rudolf mit der roten Nase
Nasenfarbe: leuchtend rot
Fellfarbe: braun
Persönlichkeit von Rudolf: Er ist ein Aussenseiter, der wegen seiner roten Nase gehänselt wurde, aber eigentlich sehr liebenswert ist!
Seine Aufgabe: Er führte den Schlitten des Weihnachtsmanns durch einen dichten Schneesturm, als seine leuchtende Nase den Weg erhellte und er somit dem Weihnachtsmann helfen konnte.
Status: Rudolf wurde vom Aussenseiter zum Helden und wird zum festen Bestandteil des Weihnachtsmann-Teams!
Herkunft der Geschichte: Chicago, 1939
Erfinder: Robert L. May
Zweck: Erstellung einer Weihnachtsgeschichte und Werbegeschenk für Kunden

BILD: Blanca Suter
Zusammenfassung der Geschichte
Rudolf ist ein Rentier, das wegen seiner leuchtend roten Nase von den anderen Rentieren verspottet und ausgegrenzt wird. An einem nebligen Heiligabend, als der Weihnachtsmann wegen des schlechten Wetters seine Geschenke nicht ausliefern kann, bittet er Rudolf, ihm mit seiner roten Nase den Weg zu weisen. Rudolf rettet Weihnachten, indem er den Schlitten des Weihnachtsmanns sicher durch den Nebel lenkt, und wird daraufhin von allen geliebt und gefeiert.



