Der Aufruf des Tierschutzes Frutigland tönt dramatisch. Personelle Unterstützung sei dringend notwendig. Vorstandsmitglied Daniel Frank erklärt, wie die Situation ist und was nötig wäre für einen soliden Weiterbestand des Vereins.
Hans Rudolf Schneider
«Für die beiden bei einer Tankstelle im Tal ausgesetzten Kätzchen konnte eine gute Lösung gefunden werden, es geht ihnen gut bei den neuen Besitzerinnen.» Erleichtert und mit einem Strahlen im Gesicht erzählt Daniel Frank Beispiele von gelungenen Platzierungen von Tieren – Hunden, Katzen und Schildkröten. Er verweist bei aller Freude aber auch darauf, dass solche Einsätze von Vereinsmitgliedern – Betreuung des Notruftelefons, Tiere abholen, Abklärung der kurzfristigen und endgültigen Unterbringung, Tierarzttermine für Kontrollen, Kastration und Chip einsetzen – grosses Engagement erfordern. «Wir aus dem Vorstand des Tierschutzes Frutigland machen das alles ehrenamtlich und in der Freizeit, unterstützt von einigen freiwilligen Helfern.» Der Verein deckt alle sieben Gemeinden von Krattigen bis Adelboden und Kandersteg ab.



