Wenn am 31. Dezember die letzten Stunden des Jahres verstreichen, richten sich überall auf der Welt die Blicke erwartungsvoll nach vorn. Auch in der Schweiz hat sich eine Vielfalt an Traditionen entwickelt, die von Lärm, Licht und geselligem Beisammensein geprägt sind – und die sich in vielen Aspekten auch in anderen Ländern wiederfinden. Der Jahreswechsel ist ein Moment zwischen Aberglauben, Hoffnung und Gemeinschaft.
Guntmar Wolff
Wie sich diese unterschiedlichen und doch so ähnlichen Traditionen in den verschiedenen Ländern zeigen, lesen Sie in den folgenden Beschreibungen.
Schweiz
In vielen Schweizer Regionen beginnt der Jahreswechsel mit einer lärmenden, aber fröhlichen Vertreibung alter Geister. Das «Chlausechöble» im Appenzell Innerrhoden gehört zu den bekanntesten Ritualen: In kunstvollen Gewändern ziehen die Silvesterchläuse von Hof zu Hof, singen, schellen und wünschen Glück.



