Seit Jahrhunderten prägen Bauernregeln und persönliche Naturbeobachtungen das Wetterwissen im Alpenraum. Der pensionierte Briefträger Gottlieb Bircher aus Adelboden vertraut bis heute lieber auf Berge, Wolken und Tiere als auf digitale Wettervorhersagen.
Martin Wenger
Ob «Ist der Januar hell und weiss, wird der Sommer sicher heiss» oder «Regnet’s am Siebenschläfertag (27. Juni), der Regen sieben Wochen dauern mag» – Bauernregeln sind seit Jahrhunderten ein fester Bestandteil der ländlichen Wetterkunde. Sie basieren auf genauer Naturbeobachtung und wurden über Generationen weitergegeben.



