Das Holz aus den Wäldern war und ist begehrter Baustoff. Wer um 1750 bei der Nutzung das Sagen hatte und wie stark die Wälder damals genutzt wurden, zeigt ein Dokument aus der Frutiger Bäuert Hasli.
Hans Egli
Im Archiv der Bäuert Hasli befindet sich ein Dokument, das aus erster Hand illustriert, wie stark und wozu die Wälder früher genutzt wurden. Es ist ein Brief des Bäuertvogts Gwer Wandfluh an den «Wohledelgebornen insonders Hochgeehrtesten Herrn Castlan», damals Gottfried von Graffenried (1694–1761). Die Bäuert erlaubte sich in dem Brief vom Januar 1756 «in aller Unterthänigen Ehrerbietigkeit und Tiefschuldigstem Respect anzuzeigen», dass der Bäuertwald übernutzt sei und deshalb geschont werden müsse.



