StartNewsSportDrei Wochen im Ausnahmezustand: Andrea Zryd über Emotionen und Teamgeist

Drei Wochen im Ausnahmezustand: Andrea Zryd über Emotionen und Teamgeist

Die Schweizer Frauen-Eishockeynationalmannschaft hat am 19. Februar in der Milano-Santagiulia-Arena Geschichte geschrieben und sich mit einer starken Leistung die Bronzemedaille gesichert. Eine zentrale Rolle «off ice» spielte Coach Andrea Zryd, die Einblicke in intensive Wochen zwischen Trainingssteuerung, Emotionen und olympischer Euphorie gibt.

Die Adelbodnerin Andrea Zryd konnte am Spielfeldrand kaum stillstehen. Sichtlich nervös verfolgte sie das dramatische Bronzespiel gegen die Schwedinnen. Nach 60 Minuten stand es 1:1 und auch in der Verlängerung blieb die Spannung kaum auszuhalten.

Dann erlebte Zryd ein Déjà-vu: 51 Sekunden vor Ablauf der Overtime traf Alina Müller zum entscheidenden 2:1 – wie schon 2014. Die Schweiz gewann Bronze und schrieb erneut olympische Geschichte. Für die Adelbodnerin Zryd war dieser Moment die emotionale Krönung vieler Jahre Arbeit mit den Spielerinnen.

Zryd arbeitet seit Jahren mit einzelnen Nationalspielerinnen zusammen, insbesondere im Umfeld des Spitzensportprogramms in Magglingen. Im vergangenen Sommer stiess sie nach einer personellen Veränderung offiziell zum Nationalteam. Ihre Aufgaben: athletische Betreuung, Belastungssteuerung und dazu individuelle Vorbereitung neben dem Eis.

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