StartSchlusspunktGendern ist Glückssache

Gendern ist Glückssache

Vor nicht allzu langer Zeit sorgte ein Aushang der Migros Aare für Empörung.

Eine Aktion der hausinternen Gesundheitsspezialisten hängte im Mitarbeiterbereich von 200 Filialen Plakate auf, in denen sie, gelinde gesagt, den Mitarbeitenden zu weniger Freizeit- und Ferienaktivitäten rieten. «Ausgang, Ferien (ohne Strassenverkehr und Sport) verursachten in der Migros Aare 2025, 2100 Ausfalltagen. Was heisst das für dein Team? Unfälle passieren nicht. Sie werden gemacht. Eure Spezialisten AS GS»

Nicht nur wurde den Mitarbeitenden vorgeworfen, an Unfällen selber schuld zu sein, es wurde ihnen auch vor Augen geführt, was solche Ausfälle bedeuten würden – und impliziert, dass dies rücksichtslos sei.

Die Aktion war ein Schuss in den Ofen. Die Plakate mussten wieder entfernt werden, die Konzernleitung und das HR hatten nichts von dieser Aktion der Gesundheitsspezialisten gewusst.

Was aber aufgrund der an sich mehr als fragwürdigen Aktion wohl kaum jemandem aufgefallen ist: Nicht nur der Inhalt war mehr als unprofessionell, sondern auch die Rechtschreibung: Was bei mir Gänsehaut im negativen Sinne ausgelöst hat, ist die Art und Weise, wie – wiederholt – gegendert wurde:

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