StartGemeindenAdelbodenSkigibelrennen und Partylaune zum Saisonabschluss

Skigibelrennen und Partylaune zum Saisonabschluss

Am vergangenen Montag durften sich die Mitarbeitenden der Hotel- und Gastronomiebetriebe vor Saisonende eine kleine Auszeit nehmen. Auf dem Tschenten trafen sie sich zum «Skigibelrennen» und zum Feiern. Organisiert wurde das Happening vom örtlichen Hotelierverein.

Schon von Weitem leuchteten die bunten Kostüme der fünf teilnehmenden Gruppen vor dem Tschenten-Chalet. Trotz trübem, windigem und ungewohnt kühlem Wetter waren die 46 Teilnehmenden bester Laune und liessen sich die gute Stimmung nicht durch die äus­seren Umstände verderben.

Die Teams legten sich vorgängig mächtig ins Zeug und investierten viel Zeit in die fantasievollen Verkleidungen, die am Abend prämiert wurden.

Kostüme aus vielfältigen Materialien

Die unerschrockenen Gallier aus den Asterix-Comics von «Hul’s Sagibar» bastelten ihre Kostüme mit grossem Ideenreichtum und ebensolchem Zeitaufwand. Jede Figur war auf den ersten Blick erkennbar. Obelix alias Toni Allenbach erzählte: «Schon allein den Helm originalgetreu hinzukriegen, kostete mich mindestens drei Stunden Arbeit. Die blau-weiss gestreifte Hose habe ich mit Mutters Nähmaschine selber genäht, und um das nötige Volumen zu erhalten, trage ich einen Schwimmring unter der Hose.»

Das T-Shirt, das den nackten Oberkörper von Obelix symbolisierte, wurde mit Teebeuteln gefärbt, um eine natürliche Hautfarbe zu erhalten. Selbstverständlich durfte der treue Begleiter von Obelix, Hund Idefix in Form eines Plüschtiers, nicht fehlen. «Der Aufwand, um die komplette Verkleidung herzustellen, betrug sicher mehr als 10 Stunden», meinte Toni Allenbach.

Die Astronauten von der «Chumihütte» werkelten drei Abenden an ihren Raumfahrtanzügen herum; schliesslich mussten sie ihren Titel für die beste Kostümierung vom Vorjahr verteidigen. Als Grundlage für ihre Weltraum-Bekleidung dienten Einweg-Maleroveralls, die silbern besprayt und anschliessend mit Klebeband und Patches aufgemotzt wurden. Der Raketenantrieb auf dem Rücken war aus PET-Flaschen gemacht.

Dieser Inhalt ist exklusiv für Abonnenten des Frutigländer zugänglich. Bitte wählen Sie ein Abonnement, um den vollständigen Artikel zu lesen, oder melden Sie sich an, um den vollständigen Artikel zu lesen.
Corina Schranz-Lindt
Corina Schranz-Lindt
Kurz nach ihrer Pensionierung als Lehrerin erhielt Corina Schranz-Lindt vom Frutigländer eine Anfrage, ob sie nicht Lust hätte, als freie Mitarbeiterin gelegentlich für die Zeitung Artikel zu schreiben. Nach einer Bedenkzeit, entschied sie sich, es zu versuchen. Während ihrem langjährigen Unterrichten in Adelboden verfasste sie zwar unzählige Lernberichte und machte mit ihren Schulkindern etliche Schülerzeitungen, ansonsten fehlte ihr jegliche journalistische Erfahrung. Mittlerweile schreibt sie seit Anfang 2022 für den Frutigländer.

Zuletzt erschienen

Ähnliche Artikel

Mehr von diesem Autor