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Vom Lehrerhotel zur Adelbodner Institution

Das Bellevue in Adelboden feiert 2026 ein aussergewöhnliches Doppeljubiläum: 125 Jahre Hotelgeschichte und 100 Jahre im Besitz der Familie Richard. Die Geschichte des Hauses beginnt mit einem mutigen Schritt eines Adelbodner Lehrers – und spiegelt bis heute die Entwicklung des Tourismus im Engstligental.

Als Friedrich «Fritz» Allenbach im Jahr 1901 mit dem Bau des Pensionsgebäudes «zum Bellevue» beginnt, steht Adelboden am Anfang seiner touristischen Entwicklung. Der junge Lehrer wagt den Schritt ins Fremdenwesen – ein ungewöhnlicher, aber für die damalige Zeit nicht untypischer Entscheid.

Viele Lehrer steigen um die Jahrhundertwende ins Hotelgeschäft ein. Ihre Arbeitszeiten lassen Raum für ein zweites Standbein, sie sprechen Fremdsprachen und sind im Dorf gut vernetzt. Vor allem aber lockt der aufkommende Tourismus mit neuen Perspektiven.

Allenbach, 1874 in Adelboden geboren, besucht das Evangelische Lehrerseminar Muristalden in Bern und erhält 1894 sein Lehrerpatent. Doch schon wenige Jahre später entscheidet er sich für einen neuen Weg: Mit 26 Jahren wird er Hotelier.

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Jacqueline Rüesch
Jacqueline Rüesch
Jacqueline Rüesch hat schon als Kind in der Welt der Geschichten gelebt, entweder den gelesenen, den selbst erfundenen oder den erträumten. Eine Idee war es sogar, ein eigenes Comic-Heft herauszugeben, aber an der wirtschaftlichen Denkweise mangelte es ihr dann doch, im zarten Alter der Grundschule. Sie verbrachte viele Stunden mit Lesen und mit verträumten Spaziergängen mit ihrem Hund, weshalb es auch ihr Traum war, Germanistik zu studieren. Das Lesen und die verträumten Spaziergänge mit Hund hat sie beibehalten als Folge oder aufgrund dessen, dass sie ihren Traum, sich gemäss ihrer Leidenschaft ausbilden zu lassen, erfüllt hat und sich nach dem Studium in Richtung Editionswissenschaft und Textkritik weiterbildete, selbstverständlich um Texte herausgeben zu können, aber vor allem auch um zu schreiben.

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