«Wir wollen das Dorf noch stärker beleben», versprach Festival-Mitorganisator Reto Bertschi nach der ersten Ausgabe von Adelboden Live im Vorjahr. Das OK hat Wort gehalten. Auf der Dorfplatz-Tribüne traten mehrere Bands auf, und für die breitgefächerte Verpflegung war gesorgt. Weil die Stände diesmal alle in der gänzlich verkehrsbefreiten Zone aufgestellt waren, konnten die Besucherinnen und Besucher ungestört und gefahrlos flanieren, plaudern und schmausen.
Mexikanische Empanadas, griechische Gyros, Pekingente – wer für einmal die traditionelle Alpenland-Küche hinter sich lassen und exotisch schlemmen wollte, kam vom frühen Nachmittag an im Dorf auf seine Kosten. Die 20 Foodtrucks boten eine kulinarische Vielfalt, die ihresgleichen sucht.
Man biss hier in einen Burger und versuchte dort eine süsse portugiesische Spezialität und gönnte sich ein Glas Wein oder eine Apfelschorle. Die Trucks blieben bis am späten Abend geöffnet, damit sich die Fans der Live-Acts auf dem Märitplatz währen der Umbaupausen verpflegen konnten. Davon machte man regen Gebrauch, und vor den Ständen bildeten sich teils längere Schlangen.



