Nebst positiven Zahlen nahmen die rund 1850 anwesenden Aktionärinnen und Aktionäre Kenntnis von erfolgreichen Projekten im vergangenen Geschäftsjahr. Die statutarischen Geschäfte wurden oppositionslos gutgeheissen.
«So richtig schöns Wätter!», meinte ein junger Berufsmann des Bildungszentrums Holzbau mit Blick auf den einsetzenden Sturm mit Regenböen. Währenddessen eilten Aktionärinnen und Aktionäre mit hochgeschlagenen Mantelkrägen der Widi-Aula zu. Ihr Ziel: die Generalversammlung der Spar- und Leihkasse Frutigen SLF.
«Money, Money, Money»
«… ging u ging umi!», meinte ein älterer Aktionär zu einem Sitznachbar. Die Freude an einem Wiedersehen war vielen ins Gesicht geschrieben. Grund zur Freude gab es auch angesichts des Geschäftsergebnisses.
Die SLF sei nah bei den Leuten, meinte einer der über 70 Bankangestellten zum Autor. Da scheint ein ABBA-Hit eher unpassend. Vorgetragen von der Jungjodlergruppe Frutigland hingegen entlockte der Text den einen oder andern ein Lächeln ab: «Wett wosch öppis näh, muesch öppis gäh, das isch äso im Läbe – das isch äs Näh u Gäh, äs git halt nüt vergäbe. So isch es uf dr Wält, regiere tuet halt ds Gäld, dabadadam.» Unter Leitung von Madlen Jungen sorgten die Kids für einen schwungvollen Einstieg in die ansonsten von vielen Informationen, Zahlen und Metaphern geprägten Generalversammlung.
Von Flüssigem in verschiedener Form
Beat Schranz, Präsident des Verwaltungsrates, leitete souverän und humorvoll durch die Versammlung. Nach der Umbenennung des sperrigen Banknamens in das Kürzel SLF hoffe er, die drei Buchstaben möchten «jedes Mal ein Stück Heimatgefühl» wecken.



