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Schulklassen erleben Faszination der Autoberufe

Damit ein Auto sicher und zuverlässig von A nach B fährt, ist viel ausgeklügelte Technik erforderlich. Gleichzeitig funktioniert die verlässliche Automobilität nicht ohne Spezialisten und Spezialistinnen. Am vergangenen Montag konnten zwei die Faszination der Automobilberufe hautnah miterleben.

Üblicherweise unterrichten Melanie und Peter Lörtscher ihre Klassen in den Räumen der Schule Wilderswil. Die beiden Lehrpersonen durften nun, wie die Untersektion Berner Oberland des Auto Gewerbe Verbands Schweiz (AGVS) schreibt, zusammen mit 37 Oberstufenschülerinnen und -schülern einen spannenden und lehrreichen Wechsel zum Schulalltag erleben. Schliesslich wollten die Wilderswiler Lehrkräfte ihrer Schülerschaft Einblicke in verschiedene Berufe geben, und zwar noch vor dem «Schnuppern» in der achten Klasse.

Somit wurden die Siebtklässler und ihre Begleitpersonen im Ausbildungszentrum Mülenen der Untersektion Berner Oberland des AGVS von Adrian Zwahlen herzlich begrüsst. «Die Autowelt ist sehr faszinierend und sehr spannend», so stimmte der Instruktor die Jugendlichen auf einen abwechslungsreichen Tag ein. Dass Instruktor Zwahlen, der vor mehr als 30 Jahren Automechaniker lernte, von der Automobiltechnik begeistert ist, entging auch den Anwesenden nicht. Dabei zog er die Mädchen und Jungen aktiv in die Fortschritte des Automobils mit ein.

Bald schon folgten aus den Klassen Wortmeldungen zu den Fahrassistenzsystemen, wie sie in modernen Fahrzeugen vorgeschrieben sind. So spannend die Theorie zu Systemen zur Müdigkeitserkennung und zum Totwinkelassistent auch war, im Ausbildungszentrum in Mülenen sollten die Jugendlichen vor allem eigenhändig und mit verschiedenen Sinnen die Faszination «Automobil» erfahren. Ausserdem sollten sie damit auch einen Zugang zu den Autoberufen erhalten. Schliesslich werden in Mülenen überbetriebliche Kurse für Automobilassistenten und -assistentinnen, für Automobilfachmänner und -frauen sowie für Automobilmechatroniker und -mechatronikerinnen angeboten. 200 Lernende aus 150 Lernbetrieben werden vor Ort ausgebildet. Vier davon halfen beim Erlebnisparcours für die beiden Schulklassen aus der Region Interlaken gleich selbst mit.

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