Rund 35 Millionen Franken kostet die neue Sillerenbahn, Projektname «Direttissima». Die Bergbahnen Adelboden AG (BAAG) muss bis im Juni für die Realisierung mindestens fünf Millionen Franken neues Aktienkapital finden. Wie ist der aktuelle Stand?
Hans Rudolf Schneider
Noch bis nächsten Sonntag bringen die Gondeln die Gäste auf den Sillerenbühl, dann ist die Wintersaison fertig – mit zufriedenstellendem Ergebnis, wie es derzeit heisst. Die Verantwortlichen – BAAG-Verwaltungsratspräsident René Müller sowie Geschäftsführer Nicolas Vauclair – sind überzeugt, dass dieses gefragte Tourismusangebot noch lange bestehen wird. Dazu ist aber eine neue Bahn nötig, da die aktuelle das technische Lebensende bald erreichen wird. Für die Ersatzbahn – von der Oey in zehn Minuten direkt auf den Sillerenbühl – sind die Planungen im Endspurt, aber auch die Geldsuche ist voll im Gang.



