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Grönländer im Gasterntal? Ein Gedankenspiel

APRILSCHERZ Dass die in der letzten Ausgabe beschriebene Ansiedlung von Grönländern im Gasterntal nicht ganz ernst gemeint war, dürfte aufmerksamen Leserinnen und Lesern kaum entgangen sein. Dennoch hat der Aprilscherz Wirkung gezeigt: Er regte zu Überlegungen an, wie eine Zuschrift zeigt.

Hans Rudolf Schneider

Grundsätzlich findet Heidi Gerber die Idee, Grönländer im Gletschervorfeld im Gastern anzusiedeln, durchaus sympathisch. Sie habe sich, schreibt sie, eingehend mit dem Projekt befasst und den Gedanken des touristischen Nutzens weitergesponnen. Schon vor ihrem inneren Auge sehe sie eine Kolonne grönländischer Ureinwohner, die mit Schlitten auf Rädern die Klus-Brücke überqueren. Die Huskys würden sich an den Geruch der Touristen rasch gewöhnen, und selbst ein stürmischer Tag mit dem Brausen der Kander dürfte sie kaum aus der Ruhe bringen. Schwieriger wäre es wohl bei den Eisbären: Die müsste man vermutlich eher heimlich vom nächstgelegenen Meerhafen per Helikopter einfliegen und direkt auf den Gletscher hinablassen.

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