Die Turnerinnen und Turner vom GETU Frutigen sind in die neue Wettkampfsaison gestartet. Die Frutigland Geräteturnmeisterschaft (FGM) waren ein Testlauf in vielerlei Hinsicht. Die Jüngsten haben zum allerersten Mal Wettkampfluft geschnuppert, die Älteren konnten ihre Stärken und Schwächen ausloten, und das Frutiger OK der bevorstehenden Oberländischen Gerätemeisterschaft konnte das neue elektronische Wertungssystem testen.
Rachel Honegger
Die Frutigland Geräteturnmeisterschaft gibt es schon seit 28 Jahren. Sie ist jeweils der erste Geräteturnwettkampf der Saison. Ursprünglich als Anlass für die eigene Riege angedacht, damit die Kleinsten in heimischen Gefilden das Wettkampfgefühl erproben und die Turnerinnen und Turner eruieren können, an welchen Elementen sie noch feilen müssen, ist die FGM längst auch bei anderen Vereinen beliebt. Acht Riegen mit insgesamt 216 Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen sind dieses Jahr in Frutigen gestartet, darunter elf Jungs. Leiterin Manuela Wäfler meint: «Es werden immer mehr. Obwohl es relativ früh im Jahr ist, ist es für viele ein erster Gradmesser. Bei den jüngeren Turnerinnen geht es darum, wieder in den Wettkampfmodus zu finden. Aber ich beobachte auch bei den Älteren, bei K5 bis K7-Turnerinnen, eine gewisse Nervosität – es ist für alle ein gutes Übungsfeld und für viele ein fixer Punkt im Jahreskalender.»



