StartNewsNaturAlles «für die Katz» oder doch zum Schutz für die Liebsten?

Alles «für die Katz» oder doch zum Schutz für die Liebsten?

Wenn auch mit Unterbrüchen, steigen die Temperaturen im Frutigland langsam an und die Natur erwacht mit farbenprächtigen Wiesen, wohlriechenden Blüten und knirschenden warmen Nadelholzwäldern. Die Natur lädt ein, sie zu erkunden, bei Spaziergängen, mit dem Fahrrad oder anderen Freizeitmöglichkeiten. Leider beginnt mit den höheren Temperaturen auch wieder die Zeckenzeit. Kaum sichtbar im hohen Gras oder im Unterholz, warten die Parasiten auf einen geeigneten Wirt – ein Mensch, ein Hund, eine Katze – oder auch auf Nutztiere.

Jacqueline Rüesch

Zecken sind spinnenartige Parasiten. Sie nutzen deshalb vorwiegend eine Technik namens «Questing»: Das heisst, sie sitzen auf Grashalmen, Blättern oder niedrigen Sträuchern, meist bis etwa ein Meter hoch, strecken ihre Vorderbeine aus und warten. Wenn ein Tier oder Mensch vorbeistreift, klammern sie sich fest und suchen auf dem Körper herumkrabbelnd gezielt eine geeignete Stelle, warm und feucht soll sie sein und mit möglichst dünner Haut, damit sich der Stich auch lohnt.

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Jacqueline Rüesch
Jacqueline Rüesch
Jacqueline Rüesch hat schon als Kind in der Welt der Geschichten gelebt, entweder den gelesenen, den selbst erfundenen oder den erträumten. Eine Idee war es sogar, ein eigenes Comic-Heft herauszugeben, aber an der wirtschaftlichen Denkweise mangelte es ihr dann doch, im zarten Alter der Grundschule. Sie verbrachte viele Stunden mit Lesen und mit verträumten Spaziergängen mit ihrem Hund, weshalb es auch ihr Traum war, Germanistik zu studieren. Das Lesen und die verträumten Spaziergänge mit Hund hat sie beibehalten als Folge oder aufgrund dessen, dass sie ihren Traum, sich gemäss ihrer Leidenschaft ausbilden zu lassen, erfüllt hat und sich nach dem Studium in Richtung Editionswissenschaft und Textkritik weiterbildete, selbstverständlich um Texte herausgeben zu können, aber vor allem auch um zu schreiben.

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