Um kurz meine letzte Kolumne aufzugreifen und allen «Gwundernasen» den Hunger zu stillen: Ja, meine Flötenkünste, Walimitationen und auch mein Französisch haben gerade so gereicht, häb chläb bestanden. Juhui!
Und kaum war dieser Stress vorbei, hatte das neue Semester auch schon wieder begonnen, ich habe ein Praktikum hinter mir und jetzt: Ferien. Ja diese schönen und oft von anderen so beniedenen Wochen. Aber ganz so ein Zuckerschlecken sind die Ferien als Lehrperson dann doch nicht.
Aber nein, ich will heute nicht jammern. Wirklich nicht. Stattdessen schreibe ich lieber über die schönen Seiten. Zum Beispiel über genau diese Ferien, auf die ich mich gerade sehr freue. Der Laptop bleibt zu Hause. Die zu schreibenden Arbeiten fürs Studium bleiben zu Hause. Und mit kommt nur weniges: mein Surfanzug und ein Buch. Vielleicht noch ein bisschen Sonne, Salzwasser in den Haaren und das Geräusch von Wellen. Mehr brauche ich nicht.
Man könnte jetzt denken, ich schreibe diese Kolumne tiefenentspannt, irgendwo zwischen Vorfreude und Feriengefühl. Tja, falsch gedacht. Natürlich sitze ich am Abend vor dem Abflug hier und tippe noch schnell alles fertig. Denn der Laptop bleibt ja schliesslich zu Hause. Also einmal mehr: auf den letzten Drücker. Es ist schon faszinierend, wie gut manche Menschen, ich eingeschlossen, Dinge bis zum allerletzten Moment hinausschieben können. Vielleicht ist das sogar eine Art Talent, würde ich behaupten.



