Für den Adelbodner Martin Hari ist der Besuch im Bauernhaus auf dem Ballenberg ein Stück Lebensgeschichte.
Als die Besuchergruppe an diesem Vormittag im Ballenberg zusammenkommt, ist Martin Hari sofort in seinem Element. Der 81-Jährige kennt das Adelbodner Bauernhaus, wie kaum ein anderer. Für ihn ist der heutige Rundgang mehr als ein Museumsbesuch, es ist ein Wiedersehen mit einem Stück eigener Lebensgeschichte. «Ich habe dieses Haus schon früher gekannt, als es noch am Wunderli stand», erzählt er. Damals habe er es zwar nicht besonders beachtet, sagt er schmunzelnd. «Aber ich hatte mich einmal dahinter verletzt, darum ist es mir in Erinnerung geblieben». 1966 begann er, wie er sagt, «das Wunderli zu wehren», und erst später wurde ihm bewusst, wie alt und wertvoll das Gebäude tatsächlich war. Umso grösser war seine Freude, als er hörte, dass das Haus nicht abgerissen, sondern auf den Ballenberg versetzt werden sollte.



