Es war ein Abend voller Lachen: Wenn Les trois Suisses im Bad Heustrich auftreten, wird aus einem gewöhnlichen Abend ein kleines Fest der Kleinkunst. Mit ihrem Programm «Beiz» verwandelten Pascal Dussex und Resli Burri den Saal in eine Bühne für Schweizer Alltagskomik, musikalische Parodien und liebevoll überzeichnete Figuren. Das Publikum dankte es ihnen mit herzhaftem Lachen, langem Applaus und einer spürbaren Verbundenheit.
Seit über dreissig Jahren stehen Pascal Dussex und Resli Burri gemeinsam auf der Bühne, und noch immer sprudeln die Ideen. «Es macht uns immer noch Freude, sonst würden wir es bleiben lassen», sagen sie über ihre langjährige Zusammenarbeit. Diese Freude trägt auch ihr aktuelles Programm, das sich einem Ort widmet, der in der Schweiz weit mehr ist als ein Restaurant: die Beiz als sozialer Mikrokosmos, als Treffpunkt, als Bühne des Lebens.
Die Idee für das Stück war schnell gefunden. «Wir haben nach einem Thema gesucht, das uns nah liegt, und wurden uns bald einig.» Ihre persönliche Verbundenheit zur Beizenkultur ist gross – und manchmal auch selbstironisch. Burri erzählt lachend: «Meine Mutter hat mal zu einer Freundin gesagt: Wenn man den Resli flach drücken würde, gäbe es einen Beizenführer.»
Im Stück spielen sie zwei Köche, die gleichzeitig Wirte, Musiker und Food-Truck-Abenteurer sind. «Wie erwähnt, haben wir nach dem Naheliegenden gesucht», sagen sie dazu. Viele Figuren seien ihnen sehr nah – andere weniger. «Wir spielen eigentlich uns. Ausser bei den gespielten Witzen. Da ist vielleicht der arrogante Gast, den Pascal so schön spielt, ihm am fremdesten.»



