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Wenn fremde Pflanzen zur Gefahr werden

Was auf den ersten Blick harmlos wirkt, entwickelt sich im Frutigland zu einem zunehmenden Problem: Neophyten. Diese gebietsfremden Pflanzen breiten sich rasant aus und verdrängen dabei einheimische Arten. Fachleute aus der Region sehen Handlungsbedarf.

«Neophyten vermehren sich unkontrolliert. Man sieht sie inzwischen fast überall», sagt Benjamin Wiedmer-Schertenleib von der Verkaufsgärtnerei Schertenleib in Frutigen. Besonders entlang von Bachläufen, aber auch in Industriegebieten breiten sich die Pflanzen stark aus. Dabei gehe es längst nicht mehr nur um einzelne Standorte.

Auch Oskar Schmid, Neophyten-Beauftragter der Gemeinde Reichenbach, bestätigt diese Entwicklung: «Das Problem ist relativ gross. Vor allem in Wäldern und im Kulturland nehmen die Bestände deutlich zu.» Zu den grössten Problemarten zählen unter anderem das Berufskraut, das Springkraut, der Japanische Knöterich und der Sommerflieder. Letzterer war lange Zeit eine beliebte Zierpflanze in Gärten. «Jetzt beginnt er sich von dort aus auch in die Wälder auszubreiten», erklärt Schmid.

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Sarah Wnuk
Sarah Wnuk
Bei einem Schnuppertag beim Frutigländer im Jahr 2021, damals noch in der achten Klasse, entfachte sich in Sarah Wnuk das Interesse am journalistischen Schreiben. Seitdem schrieb sie regelmässiger und wurde 2022 zur freien Redakteurin, ein Jahr später schliesslich auch zur Kolumnistin. Mit dem Frutigländer als Sprungbrett in den Journalismus möchte sie auch nach dem Gymnasium der Medienwelt treu bleiben. Möglicherweise sieht man sie in ein paar Jahren als Redaktorin beim Frutigländer, als Auslandskorrespondentin oder auch als medienorientierte Psychologin.

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