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142 für Opfer von Gewalt

Seit Freitag gibt es eine nationale Hotline für Menschen, die physische, psychische oder sexuelle Gewalt erlitten haben.

Wer die Kurzwahl 142 wählt, wird mit einer kantonalen Opferhilfe-Fachstelle verbunden. Fachpersonen beraten und helfen den Betroffenen rasch und unbürokratisch. Die Notwendigkeit dieser Nummer ist unbestritten, an der Umsetzung wurde aber auch Kritik laut, beispielsweise von Nationalrätin Tamara Funiciello (SP): In einigen Kantonen wird die Hotline ausserhalb der Bürozeiten von Freiwilligen der Dargebotenen Hand bedient. Diese werden zwar speziell geschult, würden aber keine Fachpersonen ersetzen.  Wer die Hotline kontaktiert, kann anonym bleiben, die Polizei wird nicht eingeschaltet. Der Anruf ist kostenlos und erscheint weder auf Telefonrechnungen noch im Verbindungsnachweis. Allerdings können im Akutfall Anrufende auch nicht geortet werden. Wer an Leib und Leben bedroht ist, sollte also weiterhin die Polizei rufen.

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