StartKulturGemütlich bis fetzig – Jodelabend in Kandergrund

Gemütlich bis fetzig – Jodelabend in Kandergrund

Der Jodlerklub Alpenrösli Kandergrund bot am Konzertabend in der Turnhalle ein vielseitiges Programm mit Formationen von nah und fern.

Der Jodlerklub Alpenrösli Kandergrund wurde 1957 gegründet und zählt heute 18 Mitglieder. Die meisten davon sind im Sommer Alpsennen und kennen die Sonn- und Schattenseiten des in ihren Jodelliedern besungenen Berglerlebens.

Eröffnet wurde das Konzert durch das Trio Seebärggruess, Willisau; sie spielen seit Juni 2003 zusammen. Der Name entstand durch: See – Daniel Müller aus Willisau LU, Handorgel, spielte 15 Jahre beim Ländlerquartet Hüttnersee; bärg – Ernst Bärtschi aus Teufenthal AG, Bass, seit über 30 Jahren beim Schwyzerörgeliquartett Schenkenberg; gruess – Beat Neuenschwander aus Erlinsbach SO, Schwyzerörgeli, spielte 10 Jahre beim Schwyzerörgeliquartett Spychergruess. Durch die musikalischen Einflüsse der drei Musikgruppen konnten die drei ein abwechslungsreiches Repertoire zusammenstellen. Das Publikum kam in den Genuss von gemütlichen Stücken bis zum fetzigen Fox. Die Darbietung des Trios wurde mit grossem Applaus honoriert.

Der Jodlerklub Alpenrösli Kandergrund trug seine heimeligen Jodellieder und Jutze vor. Auffallend waren die jungen, klaren Stimmen, die den harmonischen Klang des Klubs unterstrichen. «Alperösli Sy» von ihrer neuen Dirigentin Ursula Ming, den «Züglerjutz» von Simon Hefti, «I de Flüehnä» von Adolf Stähli und «Dr Alpäröseler» vom Jodlerklub-Präsidenten Daniel Steiner waren zu hören.

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