An der Hauptversammlung von Aeschi Tourismus letzten Freitag wurde ein neues Kapitel aufgeschlagen. Was treibt den neu gewählten Präsidenten, den 35-jährigen Zimmermann und Unternehmer Niklaus von Känel, an, welche Projekte will er anpacken und weshalb ist Altholz für ihn mehr als ein Werkstoff?
Für Niklaus von Känel ist das neue Amt mehr als eine Funktion. «Ich bin hier aufgewachsen und schätze den Ort und die Region sehr. Touristisch etwas zu bewirken, motiviert mich», sagte er. Die Wahl zum Präsidenten (der «Frutigländer» berichtete) sei für ihn eine Möglichkeit, seine Verbundenheit zu Aeschi aktiv einzubringen. Chancen sieht er vor allem in der familienfreundlichen Ausrichtung des Tourismusvereins. «Viele Kinder, die mit ihren Eltern unsere Trails besuchen, behalten Aeschi in Erinnerung und kommen eines Tages wieder.» Auch die Logiernächte entwickelten sich positiv, ein Zeichen für starke Beherbergungsbetriebe im Dorf.
Bereits im ersten Amtsjahr stehen konkrete Projekte an. Besonders stolz ist von Känel auf den neu eröffneten Kugeli-Trail. «Ein wunderbares Produkt, das grosses Interesse weckt. Jetzt gilt es, dieses Angebot zu unterhalten und den Ausbau nach Krattigen umzusetzen.» Im Juni folgt ein weiterer Höhepunkt: ein neuer Familientrail zwischen Aeschi, Mülenen und Emdtal, ermöglicht durch die Zusammenarbeit mit der Stiftung Bad Heustrich und der Niesenbahn AG. Zudem soll die Gästekarte weiter gestärkt werden, um den Besuchern zusätzlichen Mehrwert zu bieten.



