(Fast) rundum zufrieden ist das Geschäftsjahr 2025 der Niesenbahn ausgefallen. Umsatzmässig war es das zweitbeste Jahr, und auch der Pachtbetrieb auf der Elsigenalp ist auf Kurs. Dennoch sind Anpassungen nötig.
Nur wenige Minuten mussten sich die 425 anwesenden Aktionärinnen und Aktionäre im Spiezer Lötschbergsaal mit den statutarischen Geschäften der Niesenbahn AG beschäftigen. Fragen gab es keine, Diskussionen auch nicht. Die präsentierten Informationen und vorgelegten Zahlen des letzten Geschäftsjahres (siehe Kasten) überzeugten die Versammlungsteilnehmer offensichtlich.
Die kritischen Voten zum Jahresabschluss kamen vom Verwaltungsratspräsidenten Daniel Fischer selber: «Wir haben ein gutes, stabiles Jahr hinter uns. Was nicht gut ist, ist der Cashflow. Wir benötigen im Mehrjahresschnitt 1,2 Millionen Franken, angestrebt werden 1,5 Millionen Franken.» Dass im vergangenen Jahr nur 0,8 Millionen resultierten, «tut weh», wie es Geschäftsführer Urs Wohler auf den Punkt brachte.
Auch die sinkende Profitabilität beschäftigt den Verwaltungsrat und die Geschäftsführung. Nebst der Elimination von Einmaleffekten – Sonderkosten beim Personal und externen Leistungen sowie Eigenleistungen bei der Erneuerung der Infrastruktur – müsse der Fokus auf die Verbesserung der Produktivität gelegt werden.



