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Plattform für einheimische Künstlerinnen und Künstler

Zum 22. Mal fand am Wochenende die Galerie Wandfluh im Firmengebäude der Wandfluh AG in der Helke statt. 16 Künstlerinnen und Künstler aus dem Frutigland hatten Gelegenheit, ihre Werke der Öffentlichkeit zu präsentieren. Organisiert wurde die Ausstellung von Matthias Wandfluh und seiner Frau Jennifer.

Von Blumenfeldern, einheimischen Bergpanoramen, mystischen Waldszenen über Porträts, Fotografien und nachgemalten Werken von Albert Anker bot die Galerie Wandfluh für jeden Geschmack etwas.  Entsprechend gross war auch der Andrang an der Vernissage am Freitagabend, an der sich die Kunstinteressierten einfanden, um die einheimische Vielfalt zu bestaunen. Die 16 Künstlerinnen und Künstler tauschten sich rege mit den Gästen aus, und in der heiteren Stimmung fanden auch schon bereits ein paar Bilder neue Besitzer.

Seit 30 Jahren als Organisator

Matthias Wandfluh, Geschäftsführer der Wandfluh Gruppe, eröffnete die Vernissage mit einer kurzen Rede und beleuchtete die Vergangenheit der Ausstellung. Diese hat ihren Ursprung im Jahr 1987 und wird seit 30 Jahren durch die Firma Wandfluh selbst organisiert. Er sei bereits als Knabe im Alter von sieben Jahren dabei gewesen – sein Fokus war damals aber noch ein anderer: «Mich haben vor allem die grossen Gemälde fasziniert.» Dass die grossen Werke jedoch nicht immer die besten sind, hat er aber bei einem Besuch im Louvre schnell gelernt. «Die Mona Lisa – das teuerste Gemälde der Welt – stellte sich als kleines Bild hinter einer Scheibe heraus, was mich sehr enttäuschte.» Die Kunstliebe ist ihm bis heute geblieben, weshalb es ihn freut, diese Veranstaltung weiterführen zu dürfen.

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