Die Bevölkerung von Kandersteg will nicht klein beigeben und formiert sich gegen die geplante Kollektivunterkunft. Eine Gruppe Einheimischer hat sich jetzt zur Interessengemeinschaft (IG) Asylzentrum Kandersteg zusammengeschlossen.
«Anstelle von 15 Erstwohnungen wollen der Kanton Bern und die Eigentümerschaft in Kandersteg eine Asylunterkunft mit einer Kapazität von 200 Betten erstellen.» Dieser Titel auf der neu aufgeschalteten Website der IG spricht eine der Hauptproblematiken an, welche die Bevölkerung beschäftigt. Ins Leben gerufen haben die Gemeinschaft Fabian Wyssen, Initiant der bereits eingereichten Petition, Melanie Ryter, eine Nachbarin der Liegenschaft, Jozefina Wandfluh, Einwohnerin von Kandersteg, Gerhard Hoy, Bewohner von Kandersteg, sowie Daniel Sarbach vom Hotel Gemmi. Unterstützt werden sie, wie man der Internetseite entnehmen kann, von Bauunternehmer Fritz Rösti, Bergbahnpräsident und Touristiker Christoph Wandfluh, Architekt Patrick Frei sowie von Simon Hari, Präsident der Schwellenkorporation Kandersteg. Ausserdem von Myriam Trachsel von der Spenglerei Ernst Trachsel in Frutigen.



