Das Spiel am Freitagabend auf dem Gand in Kien war für Fussballfreunde ein Leckerbissen. Mit den Fünftligisten des FC Reichenbach und des FC EDO Simme trafen zwei geerdete Teams aufeinander, die fair und mit vollem Einsatz um die drei Punkte kämpften.
Die Partien zwischen dem FC Reichenbach und dem FC EDO Simme aus dem benachbarten Simmental gelten als kleines Derby. Dabei versprechen die Duelle zwischen den beiden Tälern oftmals grosse Spannung. In der Fünftligawertung lagen die Simmentaler vor dem Anpfiff am Freitagabend auf dem Gand in Kien drei Ränge vor den Gastgebern. Kann Reichenbachs zweite Mannschaft dem FC EDO Simme drei Punkte abringen?
Der Start ins Spiel erfolgte für die Heimmannschaft vielversprechend. Bereits in der ersten Minute zog Flügelspieler Kaviarasan Thiruganamoorty entschlossen aufs Tor und setzte den Auftakt zu einem tonangebenden Reichenbacher Auftritt. «Kallens Jungs» bedrängten den FC EDO Simme regelmässig vor dessen Box und kamen immer wieder zu Chancen nach Standardsituationen. Allerdings mussten sie sich in Geduld üben und gleichzeitig höchst konzentriert agieren. Die Gäste hatten wenig Ballbesitz; war die Kugel aber einmal am Fuss eines flinken Simmentaler Spielers, zeigten sich das Potenzial und die Torgefährlichkeit der Gäste. Dank der hervorragenden Arbeit von Yanick Müller scheiterten sämtliche Avancen der Gäste aber spätestens in den Händen des Reichenbacher Schlussmanns. Ein matchentscheidender «Big Save» gelang diesem auch rund 15 Minuten nach Spielbeginn in einer besonders kritischen Spielphase. «Die Parade war wichtig gewesen, weil wir gerade in einer Druckphase waren», so der Goalie. Nur wenig später vermochte Reichenbachs routinierter Stürmer Fabian Hari den Simmentaler Keeper zu täuschen und in der 18. Minute zum 1:0 einzunetzen.



