125 Jahre Wasserversorgungsgesellschaft Aeschi – Spiez, ein Projekt, das Pionierarbeit leistete und die Entwicklung des gesamten Gebietes positiv beeinflusste. Ein Rückblick.
Die Wasserversorgungsgenossenschaft der Gemeinden Aeschi und Spiez wurde im Jahr 1901 zum Zweck der Versorgung der Bevölkerung und des Gewerbes der Gemeinden Aeschi und Spiez mit Trink- und Brauchwasser gegründet und hat heute mehr als 300 Genossenschafter.
Die geografische Lage von Aeschi und Spiez legte in der Gründungszeit einen Zusammenschluss auf dem Gebiet der Wasserversorgung sowohl aus wassertechnischen wie auch aus finanziellen Gründen nahe. Das neue Versorgungsnetz musste so angelegt werden, dass sowohl für Aeschi wie für Spiez günstige Druckverhältnisse geschaffen wurden.
Als Quellgebiet dachte man zuerst an das Suldtal, doch man konzentrierte sich dann schliesslich auf das Quellgebiet oberhalb Faltschen und Scharnachtal, wobei die Überquerung des Suldgrabens mit einer syphonartigen Leitungsführung in Kauf genommen wurde.
Am 27. Mai 1900 fand in Spiez eine erste vorbereitende Versammlung von Interessenten mit dem Ziel statt, die Erstellung einer gemeinsamen Wasserversorgungsanlage zu besprechen. Die Einladung ging von den beiden Gemeinderatspräsidenten Barben (Spiez) und Häsler (Aeschi) aus. Der Frutiger Nationalrat Bühler hielt das einleitende Referat an dieser gut besuchten Versammlung und legte damit einen der Grundsteine für die Entwicklung der Wasserversorgung in den beteiligten Gemeinden.



